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Gesundheitspolitik von JOURNALMED.DE
10. Juni 2014

Deutsche schlucken immer mehr Psychopharmaka

Immer mehr Bundesbürger nehmen nach einem Zeitungsbericht Medikamente gegen die Folgen psychischer Überlastung. Demnach hat sich die Zahl ambulant verordneter Psychopharmaka zwischen 2003 und 2012 von 1,27 Millionen definierten Tagesdosen auf 2,06 Millionen fast verdoppelt. Das berichtet die "Bild"-Zeitung (Samstag) unter Berufung auf eine Antwort der Bundesregierung auf eine schriftliche Frage der Linkspartei. Zu den verordneten verschreibungspflichtigen Mitteln gehören unter anderem solche gegen Depressionen und Beruhigungsmittel.

Linken-Fraktionsvize Klaus Ernst sagte der Zeitung: "Stress im Job macht krank. Wir brauchen eine Anti-Stress-Verordnung, die die Arbeitnehmer vor psychischer Überlastung schützt."

Nordrhein-Westfalens Gesundheitsministerin Barbara Steffens (Grüne) sieht als Ursache nicht allein steigenden Druck im Beruf, "sondern eine in vielen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens krank machende Überforderung und Überfrachtung", wie sie der Nachrichtenagentur dpa sagte. Sie warnte auch vor zu schneller Verschreibung von Antidepressiva, etwa für vereinsamte Alte in Pflegeheimen.


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