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Gesundheitspolitik von JOURNALMED.DE
06. November 2015

"Der Arzt, der um die Ecke denkt" überzeugt die Jury des Film- und Fernsehpreises

Der Hartmannbund hat den Film "Der Arzt, der um die Ecke denkt" von Udo Kilimann und Jule Sommer - ausgestrahlt in der Sendereihe "Menschen hautnah" des WDR - mit seinem diesjährigen Film- und Fernsehpreis ausgezeichnet. Im Mittelpunkt des Films, der aus 38 Zusendungen ausgewählt wurde, stehen Patienten mit rätselhaften Erkrankungen, denen das Gesundheitswesen im "Normalbetrieb" - obwohl hochtechnisiert und mit großer Expertise ausgestattet - trotz großem Engagement seiner Protagonisten am Ende nicht mehr helfen kann.

"Die Betroffenen haben oft eine jahrelange Odyssee von Arzt zu Arzt hinter sich; das Leben mit Beschwerden und der Ungewissheit ihrer Diagnose ist für sie zur Qual geworden. Der Film zeigt auf, wie Patienten neue Hoffnung schöpfen können, von ihrem Leiden befreit zu werden: Durch einen Arzt, der um die Ecke denkt, der sich an einem gut ausgestatteten Diagnose-Zentrum gemeinsam mit Spezialisten die Zeit nehmen kann, Ursachen von Beschwerden in mühsamer Detektivarbeit aufzuklären - nicht immer mit Erfolg, aber immer mit großer Leidenschaft", heißt es in der Laudatio der Jury des Film- und Fernsehpreises. Protagonist des Films ist der Marburger Internist und Leiter des Zentrums für unerkannte und seltene Erkrankungen des Universitätsklinikums Marburg-Gießen, Prof. Dr. Jürgen Schäfer, dessen außergewöhnliche diagnostische Fähigkeiten und dessen internistischer Rundumblick, die er Medizinstudierenden anhand der Fernsehserie "Dr. House" vermittelt, ihn als deutsches Pendant des US-Arztes bekannt gemacht haben. "Dem Film gelingt es, das unermüdliche Bemühen um medizinische Aufklärung sowie die Probleme seiner verzweifelten Patienten hautnah einzufangen und als spannende Detektivgeschichte zu vermitteln", so die Jury weiter.

"Wir haben uns für diesen Beitrag entschieden, weil einerseits das Thema des Films uns Ärzte auch im beruflichen Alltag immer wieder beschäftigt und andererseits der Film Defizite in unserem Gesundheitssystem aufzeigt, die nur gemeinsam - mit ambulant und stationär tätigen Ärzten sowie den hochspezialisierten Universitätskliniken - behoben werden können", sagte der Vorsitzende des Hartmannbundes, Dr. Klaus Reinhardt.

Dr. Klaus Reinhardt, wird den Film- und Fernsehpreis im Rahmen der Hauptversammlung am 6. November 2015 an die beiden Autoren, Udo Kilimann und Jule Sommer, überreichen.

Der Film- und Fernsehpreis des Hartmannbundes wurde 1966 als ideeller Preis gestiftet und soll einen Ansporn setzen, dass "die großen, mit dem lebenden Bild arbeitenden Massenmedien in ihrer Darstellung der Wirklichkeit ärztlichen Handelns Rechnung tragen". Der Preis wird 2015 zum 43. Mal verliehen. In diesem Jahr durfte sich der Hartmannbund ganz besonders über die erstmalige Teilnahme von Dr. Eckart von Hirschhausen an der Jury des Film- und Fernsehpreises freuen. Die weiteren Jury-Mitglieder, die seit vielen Jahren dabei sind: Wolfgang van den Bergh, Chefredakteur der Ärzte Zeitung; Dr. Annette Tuffs, Leiterin der Unternehmenskommunikation des Klinikum Nürnbergs; Heinz Stüwe, freier Journalist und ehemaliger Chefredakteur des Deutschen Ärzteblattes; Ute Pauling, Redakteurin beim WDR.

Quelle: Hartmannbund


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