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Gesundheitspolitik von JOURNALMED.DE

12. Mai 2014 Demenz-Diagnose macht vielen große Angst

Demenz macht Angst. Dass Erkrankte daran völlig verzweifeln könnten, ist für viele keine überraschende Vorstellung. Und wer einen Demenzkranken pflegt, empfindet das oft als enorme Belastung.

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Demenz ist für viele eine beängstigende Diagnose. Jeder Dritte (33%) würde mit dieser Erkrankung nicht weiter leben wollen. Das geht aus einer repräsentativen Forsa-Umfrage hervor. 42% der Befragten gaben an, dass ihnen das Thema große Angst bereitet. Fast ebenso viele sagten allerdings, dass sie sich grundsätzlich nicht mit möglichen Krankheiten beschäftigen (41%). Die überwiegende Mehrheit zeigte außerdem Verständnis dafür, dass Menschen mit der Diagnose Demenz völlig verzweifelt sind (90%).

Zu den Erfahrungen mit dem Thema Demenz gaben die meisten an, einen Betroffenen persönlich zu kennen (31%). Insgesamt 6% der Interviewten pflegen oder haben eine nahestehende Person mit Demenz gepflegt. Von dieser Gruppe gab die Mehrheit an, diese Pflege als sehr belastend empfunden zu haben (83%). Dass ein geliebter Mensch dabei seine Persönlichkeit verliert, ist für die meisten am schlimmsten (61%). Aggressives oder starrsinniges Verhalten machte knapp jedem Zweiten zu schaffen (46%).

Als wichtigsten Aspekt zur Entlastung gaben rund zwei Drittel der Personen mit Pflegeerfahrung professionelle Pflegehelfer an, zum Beispiel einen ambulanten Dienst (66%). Die Verhinderungspflege empfanden rund 63% als unterstützend. Die Kurzzeitpflege kommt für rund 41 Prozent infrage. Weniger Bedeutung wird hingegen Angeboten wie Pflegeberatung, Angehörigengruppen, Seelsorge oder ehrenamtlichen Helfern beigemessen.
Im Auftrag des Zentrums für Qualität in der Pflege (ZQP) wurden 2720 Personen ab 18 Jahren befragt.


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