Sonntag, 13. Juni 2021
Navigation öffnen
Anzeige:
Canakinumab
Canakinumab
 
Gesundheitspolitik von JOURNALMED.DE
27. Januar 2017

DAK-Gesundheit legt Analyse zu Krankmeldungen 2016 vor

Bayerns Arbeitnehmer haben sich 2016 seltener krank gemeldet. Nach einer aktuellen Auswertung der DAK-Gesundheit sank der Krankenstand von 3,6 auf 3,4%. Damit waren im vergangenen Jahr von 1.000 erwerbstätigen DAK-Mitgliedern durchschnittlich pro Tag 34 krankgeschrieben. Das lag vor allem daran, dass im Freistaat mehr als jeder zweite Beschäftigte im gesamten Jahr keinen einzigen Tag im Job fehlte. Bayern ist erneut das Bundesland mit dem zweitniedrigsten Krankenstand (Bund 3,9%).
Anzeige:
Venclyxto
In Bayern blieben deutlich mehr Menschen als in den Vorjahren von einer Arbeitsunfähigkeit verschont. Die sogenannte Betroffenenquote sank von knapp 49% im Vorjahr auf rund 42% – ein sehr niedriger Wert. Zurückzuführen ist das in erster Linie auf das Ausbleiben der Erkältungswelle im vergangenen Jahr. Der damit verbundene Rückgang der Krankschreibungen wegen Atemwegsbeschwerden machte sich im Krankenstand bemerkbar. Rein statistisch verursachten Erkältungen und Bronchitis bei 100 erwerbstätigen DAK-Versicherten jeweils rund 30 Krankheitsfälle und 175 Fehltage. Das waren 44 Ausfalltage weniger als im Jahr zuvor. Eine detaillierte Analyse mit einer genaueren Bewertung aller Erkrankungen wird folgen.

Der Krankenstand lag in Bayern erneut deutlich unter dem Bundesdurchschnitt. Nur die Baden-Württemberger hatten noch weniger Fehltage (3,3%). Der höchste Wert wurde mit 5,1% in Sachsen-Anhalt verzeichnet.

Für die Analyse zum Krankenstand wurden bundesweit die Daten von 2,6 Millionen erwerbstätigen Versicherten der Krankenkasse DAK-Gesundheit durch das IGES Institut in Berlin ausgewertet.

Quelle: DAK-Gesundheit Bayern


Anzeige:
Kyprolis
Das könnte Sie auch interessieren
Biopharmazeutika sind den meisten Deutschen unbekannt
Biopharmazeutika+sind+den+meisten+Deutschen+unbekannt
© Darren Baker / Fotolia.com

Naturheilmittel oder neuer Trend der Bio-Welle? 94 Prozent der Deutschen können mit dem Begriff Biopharmazeutika nichts anfangen (1). Oftmals werden hinter dem Begriff Naturheilmittel vermutet. Dabei handelt es sich um Arzneimittel, die biotechnisch hergestellt oder aus gentechnisch veränderten Organismen gewonnen werden und mit dem Ziel der Bekämpfung einer Krankheit in die Vorgänge des Körpers eingreifen. Insulin...

Sie können folgenden Inhalt einem Kollegen empfehlen:

"DAK-Gesundheit legt Analyse zu Krankmeldungen 2016 vor"

Bitte tragen Sie auch die Absenderdaten vollständig ein, damit Sie der Empfänger erkennen kann.

Die mit (*) gekennzeichneten Angaben müssen eingetragen werden!

Die Verwendung Ihrer Daten für den Newsletter können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft gegenüber der Medical Tribune Verlagsgesellschaft mbH - Geschäftsbereich rs media widersprechen ohne dass Kosten entstehen. Nutzen Sie hierfür etwaige Abmeldelinks im Newsletter oder schreiben Sie eine E-Mail an: info[at]rsmedia-verlag.de.