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Gesundheitspolitik von JOURNALMED.DE
10. Juni 2014

Bundesweite GAPP-Studie: Was halten Ärzte von Gesundheits-Apps?

Um die von Ärzten wahrgenommenen Risiken und Potentiale von Gesundheits-Apps zu erfassen, startet die Initiative Präventionspartner die bundesweite GAPP-Studie. Im Fokus der anonymen Online-Befragung stehen Gesundheits-App für die Aufklärung, Prävention und Patientenführung. Die Studie wird in Zusammenarbeit mit der Dualen Hochschule Lörrach, Gesundheitsmanagement, sowie der APOLLON Hochschule der Gesundheitswirtschaft durchgeführt und erfasst parallel zur Haltung von Ärzten auch die Einstellung von Patienten, Apothekern sowie von Krankenkassen und Arzneimittelhersteller. Die Einbeziehung verschiedener Nutzer- und Anbietergruppen soll dazu beitragen, den öffentlichen Diskurs über Sicherheits- und Qualitätsstandards in Gesundheits-Apps zu unterstützen und potentielle Hürden in der Nutzung identifizieren.

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An der GAPP Online-Studie können sich interessierte Ärzte noch bis zum 30. Juni 2014 beteiligen. Der Fragebogen ist unter www.healthon.de abrufbar. Die Ergebnisse werden in den europäischen Meinungsbildungsprozess zum Thema m-health einfließen. Die Europäische Kommission holt noch bis zum 3. Juli Expertenmeinungen ein und ruft mit ihrem "Green Paper on mobile Health" dazu auf, die Rahmenbedingungen von mhealth durch konstruktive Vorschläge mitzugestalten. Ziel ist es, die Potentiale von mobilen Gesundheitsanwendungen zukünftig in vollem Umfang auszuschöpfen.


In wieweit nutzen Ärzte derzeit selbst Apps, um sich im ärztlichen Berufsalltag zu unterstützen. Welche Apps empfehlen sie ihren Patienten, z. B. zur Gesundheitsaufklärung oder als Unterstützung der Selbstkontrolle von Blutzucker, Blutdruck oder zur Analyse des Ernährungs- und Bewegungsverhaltens? Ärzte, die sich an der Befragung beteiligen, erhalten zum einen die Auswertung der GAPP-Studie sowie eine Auswahl umfassender Marktübersichten, die das derzeitige Angebot von Gesundheits-Apps für Verbraucher analysieren, z. B. Diabetes-, Impf-, Pollen-Apps, Apotheken-Apps zur Verwaltung von Arzneimitteln, sowie Gesundheits-Apps der Krankenkassen und Pharmaunternehmen.

Quelle: Initiative Präventionspartner


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