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Gesundheitspolitik von JOURNALMED.DE
25. Februar 2015

Bundesversicherungsamt erwartet spürbar höhere Kassenbeiträge

Viele Kassenpatienten müssen nach Einschätzung des Bundesversicherungsamtes in den nächsten Jahren mit spürbar höheren Beiträgen rechnen. Die Einnahmen würden nicht mehr so schnell wachsen, die Kosten hingegen steigen, sagte Behördenpräsident Maximilian Gaßner am Dienstag dem Bayerischen Rundfunk. Viele Kassen müssten deshalb in diesem Jahr bereits anfangen, die Rücklagen aufzubrauchen, die sie in den vergangenen Jahren dank der guten Konjunktur anlegen konnten. Gaßners Behörde hat die Aufsicht über bundesweite Kassen wie Techniker Krankenkasse, Barmer oder DAK.

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Wenn sich Einnahmen und Ausgaben so entwickeln wie in der letzten Zeit, müssten die Kassen im Jahr 2020 von ihren Versicherten einen Zusatzbeitrag von durchschnittlich 2,2 bis 2,3 Prozentpunkten vom Bruttolohn verlangen, sagte Gaßner. Derzeit liegt der Zusatzbeitrag, der auf den allgemeinen Beitragssatz von 14,6% aufgeschlagen wird, im Schnitt bei 0,9%. Bei einem Brutto-Monatslohn von beispielsweise 3000 Euro müssten die Versicherten dann monatlich rund 40 Euro mehr zahlen.


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