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Gesundheitspolitik von JOURNALMED.DE
16. Oktober 2014

Bundestag: "Ausbau der Förderung von Projekten im Bereich Gesundheit von Flüchtlingen"

Anlässlich der derzeitigen Haushaltsberatungen und der gleichzeitig wachsenden Zahl von Flüchtlingen in Deutschland erklären Hilde Mattheis, gesundheitspolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion und Burkhard Blienert, Berichterstatter für den Haushalt im Bereich Gesundheit:

Die medizinische Versorgung von Flüchtlingen in Deutschland ist aufgrund der Regelungen im Asylbewerberleistungsgesetz nur bei akuten Erkrankungen und Schmerzzuständen vorgesehen. In der Praxis bedeutet dies häufig, dass eine ausreichende gesundheitliche Versorgung nicht gewährleistet ist. In vielen Kommunen gibt es inzwischen Projekte, die die Gesundheitsversorgung von Flüchtlingen verbessern.

Da Projekte, die eine darüber hinaus gehende Gesundheitsversorgung anbieten, finanziell besser ausgestattet werden müssen, ist es für den anstehenden Haushalt 2015 dringend notwendig, die dafür bereitstehenden Mittel zu erhöhen.


Des Weiteren sind bürokratische Hürden abzubauen, um eine schnellere und einfachere Gesundheitsversorgung von Flüchtlinge zu erreichen. Insbesondere die Therapien im psychosozialen Bereich müssen zugänglich gemacht werden, da Geflüchtete oftmals traumatisiert durch Erlebnisse in ihren Heimatländern in Deutschland ankommen. Darüber hinaus muss die Situation der mehr als 6000 unbegleiteten Kinder und Jugendlichen berücksichtigt werden.

Quelle: Bundestag


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