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Gesundheitspolitik von JOURNALMED.DE
15. September 2016

Bundesregierung will Mittel für Aidsfonds aufstocken

Die Bundesregierung will nach einem Zeitungsbericht ihre Zahlungen in den Globalen Fonds gegen Aids, Tuberkulose und Malaria deutlich aufstocken. Er werde dem Bundestag vorschlagen, "einer Erhöhung von jetzt 630 Millionen Euro auf 800 Millionen Euro zuzustimmen", heißt es laut "Süddeutscher Zeitung" am Donnerstag in einem Brief von Bundesentwicklungsminister Gerd Müller (CSU) an den Direktor des Genfer Fonds. "Deutschland wird die ausgezeichnete Zusammenarbeit weiter ausbauen und die finanzielle Unterstützung erhöhen." Die Mittel sollen demnach zwischen 2017 und 2019 fließen.

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Der Fonds arbeitet dem Bericht zufolge seit 2002 an der Bekämpfung der lebensbedrohlichen Krankheiten, im Jahr investiert er dafür nach eigenen Angaben umgerechnet rund 3,5 Milliarden Euro. Gespeist wird er zum größten Teil von Regierungen, aber auch von Firmen und privaten Stiftungen. Der Fonds habe bisher 9 Millionen Menschen eine Therapie ermöglicht, die den Ausbruch von Aids massiv hinauszögert. Weiteren 15,1 Millionen Menschen habe er nach eigenen Angaben eine Tuberkulose-Behandlung finanziert, im Rahmen von Malaria-Programmen verteilte er 659 Millionen Moskitonetze.

Quelle: dpa


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