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Gesundheitspolitik von JOURNALMED.DE
18. Januar 2017

Brexit: Frost & Sullivan-Kommentar zur Rede von Theresa May

Es ist angesichts der Beziehung zwischen dem post-Brexit UK und der EU sowie anderen globalen Handelsorganisationen unabdingbar, heute zu handeln - die absehbare Zukunft verspricht wenig Planungssicherheit. Frost & Sullivan Senior Partner Gary Jeffery kommentiert im Anschluss an die Rede der Premierministerin die Auswirkungen für Unternehmen sowohl in UK als auch außerhalb.
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“Nun hat die Regierung also als ihren Ersten Brexit-Schachzug 4 Prinzipien (eigentlich 5, aber nehmen wir an, dass Klarheit und Sicherheit zusammen gehören) und 12 Ziele bekannt gegeben. Theresa May hat einen ehrgeizigen Plan präsentiert, der die Absicht hat, weiterhin Freihandelsbeziehungen mit der EU zu ermöglichen, während sich das Königreich außerhalb des europäischen Binnenmarktes Markets befinden wird. Gleichzeitig sollen Beziehungen mit China und den USA, mit Trump – einem klaren Befürworter des Brexit – und anderen Ländern beschleunigt werden. Naturgemäß waren die Botschaften sehr pro-UK und beinhalteten sogar einige Kritik an europäischen Institutionen.  
 
Die ersten europäischen Reaktionen waren einigermaßen positive. Europas Politiker sehnen die Aktivierung des Artikels 50 herbei. Es wird angenommen, dass ein “harter Brexit” am besten für die EU sein wird, auch weil ein solcher die Daseinsberechtigung der EU nicht in Frage stellen würde. Ein “harter Brexit” ist ein wahrscheinlicherer Ausgang der 2-jährigen bevorstehenden Verhandlungszeit als eine komplexe “weiche” Beziehung.

Während Theresa May versuchte, Klarheit und Sicherheit zu bieten, so wird die Natur der Beziehungen zwischen UK und der EU weit von sicher entfernt sein – und das wird sich so schnell nicht ändern. Immerhin sind 27 andere nationale Sichtweisen in Betracht zu ziehen, bevor eine Entscheidung getroffen werden kann.

Unser Rat für Unternehmen diesseits und jenseits des Brexit bleiben daher:  
  • Evaluierung des Einflusses von verschiedenen Brexit Szenarien (in Bezug auf Tarife, Handelsbarrieren, Immigration, etc.) auf alle Bestandteile der Wertschöpfungskette
  • Nach neuen Wachstumsmöglichkeiten suchen, um zukünftige Herausforderungen begegnen zu können
  • Kräfte vereinen, um die Interessen der Industrie der Regierung nahe zu bringen, damit diese im Sinne der zukünftigen Entwicklung verhandelt. Die UK Regierung scheint bestens über SUVs, Flugszeugflügel und Finanzservices bescheid zu wissen. Ist sie ebenso gut über die Riskien für die Chemieindustrie, Kompressoresn, Orthopäden und so weiter informiert?
Unternehmen werden einen Weg finden, mit dem Brexit umzugehen. Indem Sie jetzt handeln, haben Sie die Möglichkeit, den Brexit mit zu gestalten – und zwar in einer Form, die profitabel für Ihr Unternehmen ist und neue Möglichkeiten eröffnet."

Quelle: Frost & Sullivan


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