Samstag, 15. Mai 2021
Navigation öffnen
Anzeige:
Vectibix
Gesundheitspolitik von JOURNALMED.DE
18. September 2012

BPI: „Wirksamkeit und Sicherheit von Paracetamol in zahlreichen Studien belegt“

Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) hat in der neuesten Ausgabe des Bulletin zur Arzneimittelsicherheit (09/12) eine Zusammenfassung zur Wirksamkeit und Risiken von Paracetamol publiziert. Das BfArM kommt zu dem Fazit, dass die Wirksamkeit und Sicherheit von Paracetamol bei bestimmungsmäßigem Gebrauch in zahlreichen Studien belegt ist. Im Hinblick auf die geführten Diskussionen um den Wirkstoff Paracetamol in den letzten Monaten, wird die Veröffentlichung der wissenschaftlichen Bewertung des BfArM vom Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie (BPI) begrüßt.

Anzeige:
Tukysa
Tukysa
 

In seiner Bewertung zum Wirkstoff Paracetamol kommt das BfArM zu dem Ergebnis, dass die Wirksamkeit von Paracetamol bei der Behandlung von leichten bis mäßig starken Schmerzen hinreichend belegt ist. Bei bestimmungsgemäßem Gebrauch wird keine klinisch relevante Leberschädigung beobachtet. Auch ein erhöhtes Risiko für Asthma oder Lageanomalien des Hodens nach Exposition in der Schwangerschaft kann auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht angenommen werden. Das BfArM betont auch, dass Paracetamol wie andere Analgetika auch nur in der niedrigsten wirksamen Dosierung und über den kürzesten, zur Symptomkontrolle erforderlichen Zeitraum sowie in der Schwangerschaft nur bei dringender Notwendigkeit angewendet werden sollte.

Mit der Publikation der Bewertung zum Paracetamol hat das BfArM, die in letzter Zeit geführten Diskussionen um den Wirkstoff Paracetamol, auf eine wissenschaftliche Basis gebracht. „Die Bewertung des BfArM zum Wirkstoff Paracetamol deckt sich mit den von unseren Mitgliedsfirmen erfassten Nebenwirkungsmeldungen, wenn das Arzneimittel bestimmungsgemäß angewendet wird. Die Firmen nehmen die Aufgaben zur Arzneimittelsicherheit im Rahmen ihrer Sorgfaltspflicht weiterhin sehr ernst. Für die Patienten ist es wichtig, dass sie Paracetamol-haltige Arzneimittel gemäß den Anweisungen in der Packungsbeilage einnehmen. So ist die sichere Anwendung dieser Arzneimittel gewährleistet“, sagt Dr. Norbert Gerbsch, stellvertretender Hauptgeschäftsführer des BPI.

Quelle: Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie e. V.


Anzeige:
Bevacizumab
Das könnte Sie auch interessieren
Vierter Welt-Pankreaskrebstag: „Lila Leuchten“ sensibilisiert für eine unterschätzte Erkrankung
Vierter+Welt-Pankreaskrebstag%3A+%E2%80%9ELila+Leuchten%E2%80%9C+sensibilisiert+f%C3%BCr+eine+untersch%C3%A4tzte+Erkrankung
© Sebastian Kaulitzki / Fotolia.com

Am 16. November 2017 findet zum vierten Mal der Welt-Pankreaskrebstag statt. An diesem Tag erstrahlen weltweit zahlreiche Sehenswürdig-keiten in Lila, der offiziellen Farbe des Welt-Pankreaskrebstages – von der Semperoper in Dresden bis zum Rickmer Rickmers Museumsschiff im Hamburger Hafen. Ziel ist es, die breite Öffentlichkeit über die Erkrankung aufzuklären, sich mit den Betroffenen zu solidarisieren und den Patienten und...

Schmerzmittel Methadon ist kein Krebsheilmittel - keine falschen Hoffnungen wecken
Schmerzmittel+Methadon+ist+kein+Krebsheilmittel+-+keine+falschen+Hoffnungen+wecken
@ efmukel / Fotolia.com

Das Opioid Methadon sollte nicht zur Tumortherapie eingesetzt werden. Die derzeit vorliegenden Daten aus Labor- und Tierversuchen sowie einer Studie mit 27 Krebspatienten reichen nicht aus, um eine Behandlung zu rechtfertigen. Einige Medienberichte wecken dennoch bei an Leukämie oder Hirntumor erkrankten Patienten die falsche Hoffnung auf Heilung. Methadon ist zur Behandlung starker Schmerzen zugelassen und ein etabliertes Medikament in...

Sie können folgenden Inhalt einem Kollegen empfehlen:

"BPI: „Wirksamkeit und Sicherheit von Paracetamol in zahlreichen Studien belegt“"

Bitte tragen Sie auch die Absenderdaten vollständig ein, damit Sie der Empfänger erkennen kann.

Die mit (*) gekennzeichneten Angaben müssen eingetragen werden!

Die Verwendung Ihrer Daten für den Newsletter können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft gegenüber der Medical Tribune Verlagsgesellschaft mbH - Geschäftsbereich rs media widersprechen ohne dass Kosten entstehen. Nutzen Sie hierfür etwaige Abmeldelinks im Newsletter oder schreiben Sie eine E-Mail an: info[at]rsmedia-verlag.de.