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Gesundheitspolitik von JOURNALMED.DE
02. Juli 2013

BPI : "Theorie gut, jetzt muss Praxis folgen"

Die angekündigte bessere Koordination der Ministerien in der Frage der Gesundheitswirtschaft ist ein gutes Zeichen. Doch die praktische Politik der vergangenen Jahre zeigt deutlich, dass der Blick auf die Gesundheitswirtschaft immer noch nahezu ausschließlich vom Kostendenken beherrscht ist. Bis dato sind die Forschungsförderungsansätze zumeist durch Kostendämpfungsmaßnahmen und gesetzliche Reglementierungen des BMG schon im Keim erstickt worden.

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"Die Ankündigung bei der Gesundheitswirtschaft enger zusammenarbeiten zu wollen, ist richtig und wir begrüßen dies sehr. Doch dies am Ende einer Legislatur zu tun, in der von Zusammenarbeit wirklich nichts zu spüren war, ist schon befremdlich" erklärte Henning Fahrenkamp, Hauptgeschäftsführer des BPI.

Durch gesetzliche Maßnahmen, wie die Frühe Nutzenbewertung, aber vor allem auch staatliche Zwangsmaßnahmen wie Preismoratorium und Zwangsabschläge wurden in den letzten vier Jahren die pharmazeutischen Unternehmen ins Mark getroffen. "Wir wollen, dass medizinische Innovationen den Patienten schnellstmöglich zur Verfügung stehen. In diesem Ziel sind wir uns mit der Politik einig. Doch die Realität sieht hier anders aus: Die Vorgaben aus dem Bundesministerium für Gesundheit führen sogar dazu, dass den Patienten in diesem Land Innovationen verwehrt bleiben, die bei unseren europäischen Nachbarn eingeführt werden. Wer Zusammenarbeit befördern will, muss hier ansetzen" so Fahrenkamp.

Quelle: Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie e. V. (BPI)


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