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Gesundheitspolitik von JOURNALMED.DE
21. Mai 2013

BPI: 30 Jahre HIV und AIDS

Auch 30 Jahre nach Entdeckung des HI-Virus gibt es noch keine Heilung für diese Krankheit. Doch durch enorme Fortschritte in der Arzneimitteltherapie, können Erkrankte heute vielfach ein fast normales Leben führen. Insbesondere für Neuinfizierte, die noch symptomlos mit der Therapie beginnen, ergeben sich deutlich bessere Lebenserwartungen. Wer sich zum Beispiel heute mit 35 Jahren infiziert, hat durch die medikamentöse Therapie im Durchschnitt eine Lebenserwartung von ungefähr 38 weiteren Jahren.

"Trotzdem darf nicht verkannt werden, dass eine solche Erkrankung deutliche Veränderungen des Lebens mit sich bringt. Es müssen beispielsweise täglich Tabletten eingenommen werden. Aber auch hier ist ein großer Fortschritt erreicht worden, mit Fixdosenkombinationen in nur einer Tablette am Tag. Das macht die Behandlung natürlich einfacher. Aber chronisch krank zu sein, immer Medikamente einzunehmen, das ist eine Herausforderung, die das Leben über Jahrzehnte verändert", so Dr. Norbert Gerbsch, stv. Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes der Pharmazeutischen Industrie e.V.
 
Wichtigstes Mittel aber im Kampf gegen die Immunschwächekrankheit ist und bleibt der HIV-Test. Nur so können Betroffene frühzeitig therapiert werden. Ziel der pharmazeutischen Industrie ist es, die heute fast chronisch gewordene Krankheit heilen zu können. "Unser Ziel ist es, ein Mittel gegen HIV zu finden. Dies muss der Anspruch sein. Doch die Besonderheiten des Virus machen die Arbeit extrem kompliziert. Trotzdem zeigen die vergangenen Jahrzehnte die enormen Erfolge, die es in der Arzneimittelforschung gegeben hat. Und sie zeigen die Bedeutung der pharmazeutischen Industrie, die diese Arzneinmittel entwickelt, produziert und liefert", so Gerbsch.

Quelle: BPI


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