Dienstag, 11. Mai 2021
Navigation öffnen
Anzeige:
Darzalex
Darzalex
 
Gesundheitspolitik von JOURNALMED.DE
10. November 2015

BNHO-Vorstand rückt Patientenorientierung in der onkologischen Versorgung in den Fokus

Der Hämatologe und Onkologe Prof. Dr. Stephan Schmitz aus Köln wird für eine weitere Wahlperiode den Berufsverband der Niedergelassenen Hämatologen und Onkologen in Deutschland - BNHO e. V. als Vorsitzender des Vorstands leiten. Das hat die Mitgliederversammlung des BNHO mit großer Mehrheit beschlossen. In der kommenden, dreijährigen Amtszeit wird der neue Vorstand unter anderem wichtige Themenfelder für mehr Patientenorientierung bearbeiten.

Anzeige:
Digital Gesamt 2021
Digital Gesamt 2021
 

Bei der turnusgemäßen Neuwahl des BNHO-Vorstands, die dieses Mal in Basel stattfand, wurde der langjährige BNHO-Vorsitzende Schmitz mit einer überwältigenden Mehrheit wieder gewählt. Die Mitgliederversammlung spricht sich damit nicht zuletzt für eine Fortsetzung der offensiven Verbandspolitik der letzten Jahre aus: "Auch in den kommenden drei Jahren wird der BNHO in der Bundespolitik die Fahne der niedergelassenen Krebsspezialisten und der Freiberuflichkeit hoch halten. Wir stehen für eine hochwertige ambulante Versorgung und kämpfen weiter für einen fairen Wettbewerb mit den Krankenhäusern", so Schmitz. Neuer stellvertretender Vorsitzender des BNHO ist Dr. Karsten Kratz-Albers aus Münster.

Eines der zentralen Themen der diesjährigen Mitgliederversammlung war die Qualität der Versorgung. Zu den Schwerpunkten der Verbandsarbeit in den kommenden Jahren wird die Umsetzung einer noch stärkeren Patientenorientierung in der onkologischen Versorgung gehören.

Zusammen mit dem auf Initiative des BNHO vor 10 Jahren gegründeten Wissenschaftlichen Instituts der Niedergelassenen Hämatologen und Onkologen - WINHO wurde hierzu bereits Anfang des Jahres ein 5-Punkte-Plan vorgelegt. Er zielt darauf ab, einer Zersplitterung der Verantwortung im Bereich Versorgung entgegenzuwirken und die Kontinuität auch in der Nachsorge zu gewährleisten. Weitere Bausteine sehen BNHO und WINHO darin, die psychoonkologische Grundversorgung zu optimieren sowie den Zugang zu innovativen Therapieoptionen weiterhin zu sichern.

Hintergrund ist die steigende Komplexität des Krankheitsbildes in der Onkologie sowie die zunehmende Zahl der von niedergelassenen Krebsspezialisten zu versorgenden Patienten. So ist die Zahl der in onkologischen Schwerpunktpraxen versorgten Patienten zwischen 2011 und 2014 im Median um 16% angestiegen, und auch das mittlere Patientenalter stieg und steigt deutlich.

"Unter diesen sich ändernden Rahmenbedingungen sind wir als niedergelassene Krebsspezialisten noch mehr gefordert, eine koordinierende Funktion zu übernehmen. Wir kennen unsere Patienten und ihr Umfeld und können daher entscheidend dazu beitragen, dass sie eine optimale Versorgung erhalten. Allerdings müssen dazu die politischen Rahmenbedingungen stimmen. Dafür wird sich der BNHO-Vorstand auch in den kommenden drei Jahren engagieren", betont Schmitz.

Quelle: BNHO


Das könnte Sie auch interessieren
Krebstherapien können Herz und Gefäße schädigen: Wie schützt man Patienten?
Krebstherapien+k%C3%B6nnen+Herz+und+Gef%C3%A4%C3%9Fe+sch%C3%A4digen%3A+Wie+sch%C3%BCtzt+man+Patienten%3F
©freshidea / Fotolia.de

Die Therapie von Krebserkrankungen hat in den letzten Jahren große Fortschritte gemacht. Verbesserte Operationsmethoden, eine präzisere Strahlenbehandlung und neue Medikamente konnten die Überlebenschancen der Patienten deutlich verbessern. Doch der Fortschritt hat seinen Preis: „Viele Krebstherapien können Herz und Kreislauf schädigen – auch die modernen, zielsicherer an Krebszellen ansetzenden...

Sie können folgenden Inhalt einem Kollegen empfehlen:

"BNHO-Vorstand rückt Patientenorientierung in der onkologischen Versorgung in den Fokus"

Bitte tragen Sie auch die Absenderdaten vollständig ein, damit Sie der Empfänger erkennen kann.

Die mit (*) gekennzeichneten Angaben müssen eingetragen werden!

Die Verwendung Ihrer Daten für den Newsletter können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft gegenüber der Medical Tribune Verlagsgesellschaft mbH - Geschäftsbereich rs media widersprechen ohne dass Kosten entstehen. Nutzen Sie hierfür etwaige Abmeldelinks im Newsletter oder schreiben Sie eine E-Mail an: info[at]rsmedia-verlag.de.