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Gesundheitspolitik von JOURNALMED.DE
27. Februar 2014

Bericht: Kassenüberschuss auf eine Milliarde Euro geschmolzen

Die Finanzlage der gesetzlichen Krankenkassen hat sich im vergangenen Jahr weiter verbessert, der Überschuss ist nach Medieninformationen allerdings deutlich geschmolzen. Wie die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (Donnerstag) berichtet, dürfte sich der Überschuss 2013 auf etwa 1,2 Milliarden Euro belaufen. Das wäre nur noch rund ein Viertel des Vorjahresgewinns.

Unter dem Strich seien die Reserven der Kassen auf 16,4 Milliarden Euro gestiegen, heißt es in dem Bericht. Der Gesundheitsfonds, der die Beitragsgelder einsammelt und an die Kassen weiterleitet, hat nach früheren Angaben des Gesundheitsministeriums Rücklagen von mehr als 13 Milliarden Euro.

Damit hatte das System laut "FAZ" Ende Dezember Reserven von 30 Milliarden Euro - bei Ausgaben von gut 190 Milliarden Euro. Mit einem Überschuss von knapp einer Milliarde Euro hätten die Allgemeinen Ortskrankenkassen (AOK) am besten abgeschnitten. Die Ersatzkassen wiesen hingegen einen Fehlbetrag von 52 Millionen Euro aus. Ein Grund sei laut Ersatzkassenverband, dass drei ihrer sechs Mitgliedskassen im vorigen Jahr Prämien in Höhe von 520 Millionen Euro ausgeschüttet hätten.


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