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Gesundheitspolitik von JOURNALMED.DE

31. Januar 2020 Hartmannbund begrüßt Bekenntnis zum dualen Krankenversicherungssystem

Der Hartmannbund bewertet die Ergebnisse der Kommission für die ambulante ärztliche Vergütung zunächst als eine Bestätigung, dass der deutsche Weg einer auf zwei Säulen basierenden Krankenversicherung auch zukünftig Bestand haben soll.
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Bei den Vorschlägen zur Bildung der neuen Institutionen (Gemeinsamer Leistungsausschuss sowie Gemeinsames Institut) warnt der Verband davor, dass an dieser Stelle neue bürokratische und kostenintensive Strukturen geschaffen werden, ohne die Rahmenbedingungen für die ambulante Versorgung konkret zu verbessern. Weitere Probleme der kassenärztlichen Versorgung – wie Budgetierung, Pauschalierung und begrenzter Leistungskatalog – werden durch die aktuellen Reformvorschläge nicht angegangen.
 
Mit Blick auf den Vorschlag, die GOÄ künftig ebenfalls auf dem Verhandlungsweg zu vereinbaren, verweist der Hartmannbund darauf, dass mit dem vorliegenden Entwurf für eine neue GOÄ bereits gute Voraussetzungen geschaffen wurden, diese als Blaupause für eine einheitliche Leistungslegendierung nutzen zu können und insoweit neue Strukturen verzichtbar seien. In diesem Kontext erinnert der Hartmannbund das Bundesgesundheitsministerium daran, diese zwischen PKV und Bundesärztekammer weitgehend konsentierte Gebührenordnung zeitnah in eine Rechtsverordnung umzusetzen.
 
Der Hartmannbund hofft darauf, dass die Politik diese Aspekte in die nächsten Umsetzungsschritte einfließen lässt. Hier bietet der Verband ausdrücklich an, seine ärztliche Expertise mit einzubringen.

Quelle: Hartmannbund - Verband der Ärzte Deutschlands e.V.


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