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Gesundheitspolitik von JOURNALMED.DE
02. Juli 2015

Bayern: Bereits 530 Salmonellenerkrankte - jetzt besonders auf Hygiene achten

Dieses Jahr wurde bereits bei 530 Menschen in Bayern eine Magen-Darm-Infektion durch Salmonellen gemeldet. Das berichtet die Techniker Krankenkasse (TK) in München nach Auswertung aktueller Daten des Robert-Koch-Instituts (RKI). Dabei steht die Salmonellen-Hauptsaison noch bevor. Vergangenes Jahr gab es im Freistaat von Juli bis Oktober knapp 1.200 Betroffene. Das war mehr als die Hälfte der etwa 2.300 erfassten Salmonellenerkrankten im Jahr 2014.

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"An heißen Tagen ist das Bakterium sehr aktiv", sagt Christian Bredl, Leiter der TK in Bayern. "Deshalb ist jetzt besondere Vorsicht bei eiweißreichen Lebensmitteln geboten. Werden diese falsch gelagert oder nicht durchgehend gekühlt, sind sie die Hauptursachen für Salmonellen-Infektionen." Besonders gefährdet seien Säuglinge, Kleinkinder, alte Menschen und Personen mit einem geschwächten Immunsystem. Salmonellen können mehrere Monate überleben und lassen sich auch durch Einfrieren nicht abtöten.

Die Krankheitssymptome, wie plötzliche Durchfälle, Übelkeit und Erbrechen, zeigen sich innerhalb von ein bis drei Tagen nach Aufnahme der Erreger. Zudem können Bauchkrämpfe, hohes Fieber und Kopfschmerzen auftreten. Nach wenigen Tagen klingen die Krankheitszeichen meist ab. Die Betroffenen erholen sich schnell, wenn der durch den Salmonellenbefall bedingte Flüssigkeitsverlust ausgeglichen wird.

Tipps, um Ei, Salate und Gegrilltes im Sommer ohne Gefahr genießen zu können gibt es unter www.tk.de, Webcode 30828 oder Suchbegriff "Salmonellen".

Quelle: TK


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