Sie befinden sich hier: Home > Gesundheitspolitik
Gesundheitspolitik von JOURNALMED.DE
29. Juni 2017 BDI: Barrieren einer sektorenübergreifenden Versorgung endlich abbauen
Einen wichtigen Beitrag kann hierfür das Belegarztsystem liefern. Als eine Form der stationären Patientenbehandlung wird diesem System in Deutschland jedoch zu wenig Beachtung geschenkt. Das Belegarztwesen führt immer noch ein Schattendasein, während es sich im Ausland um eine nicht mehr wegzudenkende Versorgungsstruktur handelt.
„Das Belegarztsystem stellt aus unserer Sicht die Lösung dar, durch Stärkung der ärztlichen Kompetenz in der Struktur und Leitung des Krankenhauses die Qualität der Versorgung der Patienten zu verbessern“, so Dr. Hans-Friedrich Spies, BDI-Präsident. Um durch diese Versorgungsform die Patientenversorgung zu verbessern, ist die Beseitigung von ordnungspolitischen Hindernissen und die Gleichstellung von Belegarzt und Krankenhaus unabdingbar. Hierbei ist entscheidend, dass für die Leistungserbringung von Belegärzten nicht der ambulante Erlaubnisvorbehalt, sondern der stationäre Verbotsvorbehalt angewendet werden muss. „Die Ungleichbehandlung, die sich im differierenden Leistungskatalog sowie in der unterschiedlichen Vergütung äußert, muss abgeschafft werden“, bekräftig Dr. Spies.
Darüber hinaus müssen die bestehenden Strukturen zur besseren Verzahnung des ambulanten/stationären Versorgungsbereiches besser genutzt werden. Beispielsweise krankt die Umsetzung der ASV unter zu hohen bürokratischen Vorgaben der Selbstverwaltungspartner. Auch eine sektorenübergreifende Notfallversorgung könnte über Triagezentren mit Verpflichtung der Kostenträger zum Abschluss von integrierten Versorgungsverträgen zu einer besseren Patientenversorgung maßgeblich beitragen.
„Das Belegarztsystem stellt aus unserer Sicht die Lösung dar, durch Stärkung der ärztlichen Kompetenz in der Struktur und Leitung des Krankenhauses die Qualität der Versorgung der Patienten zu verbessern“, so Dr. Hans-Friedrich Spies, BDI-Präsident. Um durch diese Versorgungsform die Patientenversorgung zu verbessern, ist die Beseitigung von ordnungspolitischen Hindernissen und die Gleichstellung von Belegarzt und Krankenhaus unabdingbar. Hierbei ist entscheidend, dass für die Leistungserbringung von Belegärzten nicht der ambulante Erlaubnisvorbehalt, sondern der stationäre Verbotsvorbehalt angewendet werden muss. „Die Ungleichbehandlung, die sich im differierenden Leistungskatalog sowie in der unterschiedlichen Vergütung äußert, muss abgeschafft werden“, bekräftig Dr. Spies.
Darüber hinaus müssen die bestehenden Strukturen zur besseren Verzahnung des ambulanten/stationären Versorgungsbereiches besser genutzt werden. Beispielsweise krankt die Umsetzung der ASV unter zu hohen bürokratischen Vorgaben der Selbstverwaltungspartner. Auch eine sektorenübergreifende Notfallversorgung könnte über Triagezentren mit Verpflichtung der Kostenträger zum Abschluss von integrierten Versorgungsverträgen zu einer besseren Patientenversorgung maßgeblich beitragen.
Quelle: Berufsverband Deutscher Internisten e.V. (BDI)
Das könnte Sie auch interessieren
Sie können folgenden Inhalt einem Kollegen empfehlen:
"BDI: Barrieren einer sektorenübergreifenden Versorgung endlich abbauen"
Bitte tragen Sie auch die Absenderdaten vollständig ein, damit Sie der Empfänger erkennen kann.
Die mit (*) gekennzeichneten Angaben müssen eingetragen werden!