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Gesundheitspolitik von JOURNALMED.DE
06. August 2015

Barmer-GEK-Chef: Bettenzahl in deutschen Krankenhäusern zu hoch

Der Chef der Krankenversicherung Barmer GEK, Christoph Straub, hat die Zahl der Betten in deutschen Krankenhäusern als zu hoch kritisiert. "Im internationalen Vergleich haben wir in Deutschland viele Krankenhäuser und viele Betten. Andere Industrienationen kommen mit sehr viel weniger aus", sagte er der "Passauer Neuen Presse" (Donnerstag). Zugleich habe er sich gegen Schließungen, sondern für einen Umbau der Krankenhauslandschaft ausgesprochen.

"Wir brauchen gerade auch im ländlichen Raum die Versorgung, aber wir brauchen nicht die akutstationäre Versorgung, wie wir sie vor 30 oder 40 Jahren hatten. In vielen Krankenhäusern finden wir heute noch Strukturen vor, die sich nicht wesentlich von denen in den 1970er Jahren unterscheiden."

Geld sei genug da. "Zwischen 2007 und 2012 sind in Deutschland die Ausgaben der Gesetzlichen Krankenversicherung für die stationäre Versorgung von 50 auf zirka 62 Milliarden Euro gestiegen. (...) mittlerweile sind wir bei rund 68 Milliarden Euro", sagte Straub. Das Geld müsse aber sinnvoller für moderne Versorgungsformen eingesetzt werden.

In Deutschland gibt es trotz eines erheblichen Rückgangs während der vergangenen Jahre noch etwa 500 000 Klinikbetten. Das ist laut dem Statistischen Bundesamt der Spitzenplatz in Europa. Anders als früher bleiben Patienten aus Kostengründen und wegen besserer Behandlungsmethoden heute kürzer im Krankenhaus.


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