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Gesundheitspolitik von JOURNALMED.DE
02. Oktober 2014

Augenkranke sollten Fortsetzung von Spritzenbehandlung klären

Bekommen Patienten wegen einer altersbedingten  Makuladegeneration (AMD) regelmäßig Spritzen, erkundigen sie sich am  besten jetzt bei ihrem Arzt und ihrer Kasse nach der künftigen  Behandlung. Das rät Selma Lindner von der Unabhängigen  Patientenberatung Deutschland (UPD) in Rostock. Denn Anfang Oktober  hat sich die Abrechnungsweise geändert. Ärzte, die bestimmte  Patienten regelmäßig ambulant in einer Augenklinik im Krankenhaus mit  den Spritzen behandeln und das fortsetzen wollen, müssen das nun bei  der regionalen Kassenärztlichen Vereinigung beantragen.

Hintergrund ist, dass die bisher bestehenden Verträge der  Krankenkassen mit diesen Kliniken nicht mehr gelten. Allerdings gibt  es eine Übergangsregelung: Bis 31. März 2015 können sich  AMD-Patienten laut UPD wie gewohnt in den Augenkliniken behandeln  lassen. Niedergelassene Augenärzte können die Behandlung anders als  bisher nun direkt mit der Krankenkasse abrechnen.


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