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Gesundheitspolitik von JOURNALMED.DE
03. Juni 2013

Auch Krankenkassen gegen Oppositionspläne für Bürgerversicherung

Neben der Ärzteschaft haben sich auch gesetzliche Krankenkassen gegen die von der Opposition geforderte Einheitskasse für Deutschlands Versicherte ausgesprochen. "Die Bürgerversicherung kann die Finanzierungsprobleme der gesetzlichen Krankenversicherung nicht lösen", sagt der Chef der Techniker Krankenkasse (TK), Jens Baas, dem Nachrichtenmagazin "Der Spiegel".

SPD, Grüne und Linke wollen die private Krankenversicherung (PKV) in der heutigen Form auslaufen lassen. CDU, FDP und die Bundesärztekammer warnen, eine solche Bürgerversicherung würde die Wahlfreiheit und den Wettbewerb beenden.

Der designierte Vorstand des Dachverbandes der Betriebskrankenkassen, Franz Knieps, kritisierte Pläne der Opposition, Privatversicherten ein Jahr lang das Recht einzuräumen, zur Bürgerversicherung zu wechseln. "Für die gesetzlichen Kassen besteht die Gefahr, dass vor allem die finanzschwachen und kranken Kunden in die Bürgerversicherung flüchten", sagte Knieps dem Magazin. Junge Gutverdiener würden dagegen bei der PKV bleiben.

Nach internen Berechnungen des FDP-geführten Gesundheitsministeriums würden die SPD-Pläne die gesetzliche Krankenversicherung schon im ersten Jahr mit sieben Milliarden Euro belasten, berichtet der "Spiegel".


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