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Gesundheitspolitik von JOURNALMED.DE
02. Dezember 2015

Auch HIV-Infizierte sollen in Israel künftig Wehrdienst leisten

Die israelische Armee will in Zukunft auch HIV-Infizierte zum Wehrdienst einziehen. Angesichts der deutlich besseren Behandlungsmöglichkeiten schließe eine Infektion mit dem Virus einen Militärdienst nicht mehr aus, sagte der Leiter der medizinischen Abteilung der Armee am Dienstag.

"Die Gefahr einer Ansteckung anderer Soldaten ist verschwindend gering", sagte Mosche Pinkert am Weltaidstag. HIV-Infizierte könnten allerdings wegen der Verletzungsgefahr nicht in Kampfeinheiten, sondern nur in Verwaltungsjobs dienen.

Bisher seien Infizierte bei der Musterung im Alter von 17 Jahren automatisch vom Wehrdienst befreit worden, erklärte Pinkert. Etwa zehn HIV-Infizierte dienten allerdings gegenwärtig schon freiwillig. Er rechne in Zukunft mit mehreren Dutzend Betroffenen in jedem Jahrgang. In Israel müssen Männer drei Jahre und Frauen zwei Jahre lang im Militär dienen.

"Wenn es keine weiteren medizinischen Probleme gibt, können wir HIV-Infizierte künftig einziehen." Der Dienst in der israelischen Volksarmee werde auch ihre Akzeptanz in der Zivilgesellschaft verbessern. "Es wird bei der Aufhebung des sozialen Stigmas helfen." Wie alle anderen Israelis solle der Wehrdienst für HIV-Infizierte eine Pflicht werden, außer es gebe im Einzelfall gravierende Schwierigkeiten. Die Änderung der Kriterien müsse noch vom israelischen Verteidigungsministerium gebilligt werden, sagte Pinkert.


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