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Gesundheitspolitik von JOURNALMED.DE
25. November 2016

Arbeitserleichterung für eine sach- und fachgerechte Kodierung der Behandlungsanlässe

Vertragsärzte können sich mit der Kodierhilfe des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung (Zi) anhand kurzer Checklisten vergewissern, welcher Kodierschlüssel der richtige ist und sich so ihren Arbeitsalltag erheblich erleichtern. Das Zi bietet Checklisten für 11.500 der etwa 13.500 Kodes aus dem Systematischen Verzeichnis der ICD-10-GM 2016 an. In mehr als 70 Arbeitsgruppen wurden diese inhaltlich nach vorgegebenen Kriterien konsentiert.
Abb. 1: Die „Zi-Kodierhilfe“ steht online bereit unter www.kodierhilfe.de.
Abb. 1: Die „Zi-Kodierhilfe“ steht online bereit unter www.kodierhilfe.de.



Bei mehr als der Hälfte der 22 Kapitel liegt der Anteil der bereits bearbeiteten Kodes über 95%. Die „Zi-Kodierhilfe“ steht online bereit unter www.kodierhilfe.de; zudem wird das Zi in drei Kassenärztlichen Vereinigungen erproben, die Kodier-Unterstützung direkt mit der Praxis-Software zu synchronisieren. Da die Abrechnungsdaten zunehmend etwa für die Beurteilung einer wirtschaftlichen Verordnungsweise, für Honorarverhandlungen sowie für Fragen der Bedarfsplanung genutzt werden, gewinnt die Datenqualität an Bedeutung. Die Kodierhilfe hat nichts mit den derzeit erneut diskutierten Kodierrichtlinien zu tun. Letztere sind aus Sicht des Zi für die ambulante Versorgung nicht zu empfehlen.

Quelle: Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung


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