Dienstag, 15. Juni 2021
Navigation öffnen
Gesundheitspolitik von JOURNALMED.DE
08. November 2016

Apps als digitale Gesundheitshelfer

Im Rahmen der MEDICA in Düsseldorf (14. bis 17. November 2016) stellen die ZTG Zentrum für Telematik und Telemedizin GmbH und die AG DiaDigital einen gemeinsam entwickelten Kriterienkatalog vor, anhand dessen Diabetes-Apps systematisch bewertet werden können. Am "Landesgemeinschaftsstand NRW - Gesundheitswirtschaft. Telematik. Telemedizin." in Halle 15, Stand C05/E06 finden Interessierte weitere Informationen.

Apps können Diabetes-Patienteninnen und -Patienten gezielt bei einem aktiven Lebensstil und einem selbstbestimmten Umgang mit der Erkrankung unterstützen. Das Angebot an entsprechenden Apps ist breit gefächert - deren Güte ist jedoch recht unterschiedlich. Nutzerinnen und Nutzer stehen vor der Herausforderung, in dem vielfältigen, qualitativ sehr heterogenen Angebot gute und vertrauenswürdige Apps zu finden.

Einen Weg zu mehr Transparenz beschreitet nun die ZTG Zentrum für Telematik und Telemedizin GmbH. Gemeinsam mit der AG DiaDigital hat das Kompetenzzentrum einen systematischen Kriterienkatalog und innovativen Bewertungsprozess für Diabetes-Apps entwickelt und beispielhaft bei drei ausgewählten Apps angewandt. Die AG DiaDigital besteht aus Mitgliedern folgender Verbände:

  • Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG)
  • Verband der Diabetes-Beratungs- und Schulungsberufe in Deutschland (VDBD)
  • Deutsche Diabetes-Hilfe (diabetesDE)
  • Deutsche Diabetes-Hilfe - Menschen mit Diabetes (DDH-M).

Der Prototyp des Kriterienkatalogs für Gesundheits-Apps liegt nun auf der Informations- und Bewertungsplattform www.appcheck.de vor. Gemeinsam wollen die AG DiaDigital und die ZTG GmbH nun das Feedback dazu aufnehmen und systematisch auswerten. Der Start für den Routinebetrieb ist für das erste Quartal 2017 vorgesehen. Beanstandungen an den jeweiligen Apps werden mit dem Hersteller besprochen, um Optimierungen vorzunehmen.

Das Kooperationsmodell aus medizinischen Fachverbänden, Patienteninnen und Patienten sowie der ZTG GmbH als Technologiepartner ist bundesweit einmalig und zeigt einen Weg auf, die digitale Entwicklung des Gesundheitswesens nutzerinnen- und nutzerorientiert zu gestalten. Die Kooperation soll sukzessive ausgebaut werden. Interessierte Patientinnen und Patienten oder Fachkräfte aus dem Gesundheitswesen sind daher eingeladen, sich mit Ihren Ideen und Vorschlägen einzubringen.

Quelle: ZTG Zentrum für Telematik und Telemedizin GmbH


Anzeige:
Bevacizumab
Das könnte Sie auch interessieren
Gemeinsam ein Zeichen gegen Blutkrebs setzen - World Blood Cancer Day am 28. Mai
Gemeinsam+ein+Zeichen+gegen+Blutkrebs+setzen+-+World+Blood+Cancer+Day+am+28.+Mai
© Sebastian Kaulitzki / Fotolia.com

Am 28. Mai ist der World Blood Cancer Day (WBCD), der internationale Aktionstag im Kampf gegen Blutkrebs. Die DKMS stellt dazu auch in diesem Jahr Aufklärung und Information in den Mittelpunkt ihrer Aktivitäten. Die gemeinnützige Organisation möchte insbesondere junge Menschen nachhaltig an das lebenswichtige Thema Blutkrebs und Stammzellspende heranführen – und so künftig noch mehr Lebenschancen für...

Biopharmazeutika sind den meisten Deutschen unbekannt
Biopharmazeutika+sind+den+meisten+Deutschen+unbekannt
© Darren Baker / Fotolia.com

Naturheilmittel oder neuer Trend der Bio-Welle? 94 Prozent der Deutschen können mit dem Begriff Biopharmazeutika nichts anfangen (1). Oftmals werden hinter dem Begriff Naturheilmittel vermutet. Dabei handelt es sich um Arzneimittel, die biotechnisch hergestellt oder aus gentechnisch veränderten Organismen gewonnen werden und mit dem Ziel der Bekämpfung einer Krankheit in die Vorgänge des Körpers eingreifen. Insulin...

Helfen und sich helfen lassen - neues Informationsblatt vom Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsfoschungszentrums
Helfen+und+sich+helfen+lassen+-+neues+Informationsblatt+vom+Krebsinformationsdienst+des+Deutschen+Krebsfoschungszentrums
Alexander Raths / Fotolia.com

Die Diagnose Krebs ist für die meisten Menschen ein Schock. Das gilt auch für Partner, Familienangehörige und Freunde von Krebspatienten. Neben der Sorge und dem Impuls, den anderen zu unterstützen, fühlen sich viele in dieser Situation zunächst unsicher und überfordert. Die Angst, im Miteinander etwas falsch zu machen, ist groß. Zur Unterstützung von Angehörigen und Freunden hat der...

Sie können folgenden Inhalt einem Kollegen empfehlen:

"Apps als digitale Gesundheitshelfer"

Bitte tragen Sie auch die Absenderdaten vollständig ein, damit Sie der Empfänger erkennen kann.

Die mit (*) gekennzeichneten Angaben müssen eingetragen werden!

Die Verwendung Ihrer Daten für den Newsletter können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft gegenüber der Medical Tribune Verlagsgesellschaft mbH - Geschäftsbereich rs media widersprechen ohne dass Kosten entstehen. Nutzen Sie hierfür etwaige Abmeldelinks im Newsletter oder schreiben Sie eine E-Mail an: info[at]rsmedia-verlag.de.


EHA 2021
  • Fortgeschrittene systemische Mastozytose: Französische Real-World-Studie bestätigt klinische Studiendaten zur Wirksamkeit von Midostaurin
  • CML-Management weitgehend leitliniengerecht, aber verbesserungsfähig – Ergebnisse einer Querschnittsbefragung bei britischen Hämatologen
  • Myelofibrose: Früher Einsatz von Ruxolitinib unabhängig vom Ausmaß der Knochenmarkfibrose
  • Hochrisiko-MDS und AML: Sabatolimab + Decitabin/Azacitidin zeigt in Phase-I-Studie anhaltende Remissionen bei guter Verträglichkeit
  • PNH: Neuer oraler Faktor-B-Inhibitor Iptacopan zeigt in Phase-II-Studie Wirksamkeit in der Erstlinie