Dienstag, 3. August 2021
Navigation öffnen
Gesundheitspolitik von JOURNALMED.DE
20. März 2017

Gesundheit to go: Die Vorsorge in der Tasche

  DasProjekt „Gesundheit to go: Die Vorsorge in der Tasche.“, eine Gesundheits-App, präsentieren Informatiker der Technischen Universität Clausthal zusammen mit Partnern auf der diesjährigen CeBIT (Halle 6, Stand A 18). Die weltgrößte Messe für Informationstechnik findet vom 20. bis 24. März in Hannover statt. Hinter dem innovativen Gesundheitsansatz stecken gleich mehrere kluge Köpfe. In Kooperation mit dem Landkreis Goslar und der Firma in-tech engineering GmbH aus Braunschweig entwickelt der Clausthaler Lehrstuhl für Software Systems Engineering um Professor Andreas Rausch eine personalisierte App für die Gesundheitsvorsorge.
Anzeige:
Blenrep
Blenrep
Die Bedienung erfolgt intuitiv über eine visuelle Darstellung des menschlichen Körpers und seiner Organe. Zu den Körperregionen können sich Nutzer Informationen anzeigen lassen, und zwar einerseits zu Vorsorgeuntersuchungen und andererseits zu Ärzten in ihrer unmittelbaren Nähe. „Durch einen Touch auf die digitalisierte Körperregion, in der der Benutzer Schmerzen hat, werden die zugehörigen Ärzte in der Region angezeigt. Bei einem Klick auf die Zähne also beispielsweise die Zahnärzte“, erläutert Tim Warnecke, M. Sc. Der wissenschaftliche Mitarbeiter gehört zu dem Team, das auf der CeBIT in Hannover einen ersten Prototyp der App vorstellen wird.

Durch die Personalisierung der App mit Geschlecht und Alter lassen sich individuelle Pläne für die Gesundheitsvorsorge erstellen und nachverfolgen. Die Anwendung greift dabei auf „Gamification-Ansätze“ zurück, also Ansätze aus der Spieleentwicklung, wie etwa ein Anreizsystem. Ziel ist es, die Vorsorgeprogramme für den Bürger interessant zu machen. Die intuitive Bedienung erleichtert zudem Menschen ohne deutsche Sprachkenntnisse den Zugang. Das Produkt hilft ihnen genau in den Momenten, in denen sie nicht mehr weiter wissen.

„Es ist geplant, dass wir zusammen mit dem Landkreis Goslar und der in-tech engineering ein Folgeprojekt beantragen, in dem wir diese Ideen weiter verfolgen. Ein Ansatzpunkt, um die App zu erweitern, könnten zum Beispiel Defibrillator-Standorte sein“, blickt Warnecke voraus.

Präsentiert wird das TU-Exponat auf dem Gemeinschaftsstand „Innovationsland Niedersachsen“. Im Vorwort der gemeinsamen Broschüre für den Stand würdigt Niedersachsens Wissenschaftsministerin Gabriele Heinen-Kljajić das Harzer Projekt: Die Universität Clausthal zeige auf dem Messestand, dass nicht nur der technische Fortschritt im Fokus der Forschung stehe, sondern auch der Mensch. „In der TU Clausthal wurde eine App entwickelt, die als persönlicher Gesundheitsmonitor für den Bürger fungiert. Diese App informiert über vorhandene Vorsorgemaßnahmen, wie jährliche Krebsvorsorge, Zahnvorsorge oder Gesundheitscheckups.“

Quelle: Technische Universität Clausthal


Anzeige:
Darzalex
Darzalex
 
Das könnte Sie auch interessieren

Sie können folgenden Inhalt einem Kollegen empfehlen:

"Gesundheit to go: Die Vorsorge in der Tasche"

Bitte tragen Sie auch die Absenderdaten vollständig ein, damit Sie der Empfänger erkennen kann.

Die mit (*) gekennzeichneten Angaben müssen eingetragen werden!

Die Verwendung Ihrer Daten für den Newsletter können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft gegenüber der Medical Tribune Verlagsgesellschaft mbH - Geschäftsbereich rs media widersprechen ohne dass Kosten entstehen. Nutzen Sie hierfür etwaige Abmeldelinks im Newsletter oder schreiben Sie eine E-Mail an: info[at]rsmedia-verlag.de.


EHA 2021
  • SCD: Häufigere und längere VOC-bedingte Krankenhausaufenthalte nach Vorgeschichte von VOC-Hospitalisierungen – Ergebnisse einer Beobachtungsstudie
  • Real-World-Daten des ERNEST-Registers untermauern Überlebensvorteil unter Ruxolitinib bei primärer und sekundärer Myelofibrose
  • I-WISh-Studie: Ärzte sehen TPO-RAs als beste Option, um anhaltende Remissionen bei ITP-Patienten zu erzielen
  • Phase-III-Studie REACH2 bei steroidrefraktärer akuter GvHD: Hohes Ansprechen auf Ruxolitinib auch nach Crossover
  • SCD: Neues digitales Schmerztagebuch zur tagesaktuellen Erfassung von VOCs wird in Beobachtungsstudie geprüft
  • Französische Real-World-Studie: Eltrombopag meist frühzeitig nach ITP-Diagnose im Rahmen eines Off-label-Use eingesetzt
  • Fortgeschrittene systemische Mastozytose: Französische Real-World-Studie bestätigt klinische Studiendaten zur Wirksamkeit von Midostaurin
  • CML-Management weitgehend leitliniengerecht, aber verbesserungsfähig – Ergebnisse einer Querschnittsbefragung bei britischen Hämatologen
  • Britische Real-World-Studie: Kardiovaskuläres Risikomanagement bei MPN-Patienten in der Primärversorgung nicht optimal
  • Myelofibrose: Früher Einsatz von Ruxolitinib unabhängig vom Ausmaß der Knochenmarkfibrose