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Gesundheitspolitik von JOURNALMED.DE
05. Oktober 2017

APOkix: Sieben von zehn Apothekern stellen täglich individuelle Rezepturen her

Apotheken fertigen für ihre Kunden häufig individuelle Rezepturen an, besonders Salben, Cremes oder Pasten. Der Index für die derzeitige Apothekenkonjunktur steigt im September, während die erwartete Geschäftsentwicklung wieder pessimistischer beurteilt wird. Das zeigt der aktuelle APOkix des IFH Köln.
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Individuelle Rezepturen wie Salben oder Lösungen stellt jede zweite Apotheke im Schnitt mehrmals pro Tag für ihre Kunden her. In jeweils jeder fünften Apotheke werden Rezepturen zudem durchschnittlich einmal täglich oder mehrmals in der Woche, wenn auch nicht täglich, angefertigt. Das geben Apothekenleiterinnen und -leiter in der aktuellen APOkix-Umfrage des IFH Köln an. Die Nachfrage hat sich für die Hälfte der Befragten in den vergangenen zwei Jahren nicht verändert. Knapp 36% der Apotheker fertigen für ihre Kunden heute aber häufiger Rezepturen an.

Salben, Cremes und Pasten werden besonders oft angefertigt

Mit Abstand am stärksten nachgefragt sind dabei Salben, Cremes und Pasten: Nahezu jede Apotheke stellt diese häufig her. Individuelle Lösungen, Suspensionen und Emulsionen gehen zudem in 82% der Apotheken häufig über die Theke. Teemischungen stellen immerhin noch 27% der APOkix-Teilnehmer häufig für ihre Kunden her. Dabei geben knapp sechs von zehn Befragten an, dass ihre Kunden oft nicht wissen, dass Apotheken auch ohne Rezept individuelle Rezepturen wie Tees oder Hautcremes anbieten.

Blick auf die Geschäftsentwicklung erneut pessimistischer

Die Indizes für die Apothekenkonjunktur entwickeln sich im September uneinheitlich. So steigt der Index für die aktuelle Geschäftslage auf 82,7 Punkte und kommt damit der neutralen 100-Punkte-Marke wieder ein Stück näher. Zudem liegt der Index damit 3,5 Punkte über dem Wert des Vorjahresmonats. Gleichzeitig sinkt der Index für die erwartete Geschäftsentwicklung wieder auf einen Wert von 61,4 Punkten. Denn fast die Hälfte APOkix-Teilnehmer – und damit etwas mehr als im Vormonat – blickt pessimistisch auf die kommenden zwölf Monate.

Quelle: IFH Institut für Handelsforschung GmbH


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