Freitag, 14. Mai 2021
Navigation öffnen
Anzeige:
Vectibix
Gesundheitspolitik von JOURNALMED.DE
30. August 2016

Apotheker beklagen Schwierigkeiten bei der Besetzung offener Stellen

Die aktuelle APOkix-Umfrage zeigt: Apothekenleiter haben oft Probleme, geeignetes Personal zu finden. Das gilt insbesondere für Vollzeitkräfte. Teilzeitarbeit ist in Apotheken weit verbreitet. Der Index für die aktuelle Apothekengeschäftslage bleibt im Juli stabil, der Index für die Geschäftsentwicklung steigt leicht an. Für Apotheken ist es oft herausfordernd, geeignetes Personal zu finden. Das zeigen die Ergebnisse der aktuellen APOkix-Umfrage des IFH Köln unter rund 220 Apothekenleiterinnen und -leitern.

Offene Stellen adäquat zu besetzen, ist für sechs von zehn APOkix-Teilnehmern ein Problem. In zwei von drei Apotheken gestaltet sich insbesondere die Suche nach Vollzeitkräften schwierig. Der Blick in die Zukunft fällt ebenfalls nicht allzu optimistisch aus: Mehr als 87% der Apothekenleiterinnen und -leiter rechnen damit, dass sie zukünftig noch mehr Probleme bei der Personalsuche haben werden.

Apothekenpersonal arbeitet häufig in Teilzeit

Sechs von zehn Apothekenangestellten arbeiten in Teilzeit. Die Anteile in einzelnen pharmazeutischen Berufsgruppen sind ähnlich hoch ausgeprägt: Jeweils mehr als 60 Prozent aller angestellten Approbierten, pharmazeutisch-kaufmännischen Angestellten (PKA) und pharmazeutisch-technischen Assistenten (PTA) arbeiten in Teilzeit. Nach Ansicht der Befragten funktioniert dieses Modell: Fast 80 Prozent der APOkix-Teilnehmer machen in ihrer Apotheke gute Erfahrungen mit Teilzeitbeschäftigten.


Apothekenpersonal in Voll- und Teilzeitarbeit


Index für Geschäftserwartungen steigt im Juli leicht an

Der Index für die aktuelle Apothekengeschäftslage bleibt im Juli nahezu stabil und erreicht einen Wert von 85,3 Punkten. Mit knapp 48% hat der Anteil der neutralen Bewertungen der aktuellen wirtschaftlichen Situation im Vergleich zum Vormonat leicht abgenommen. Sowohl die positiven als auch die negativen Beurteilungen sind parallel leicht angestiegen.

Auch der Index für die erwartete Geschäftsentwicklung steigt im Juli leicht an. Mit 75,4 Punkten liegt der Index 2,5 Punkte über dem Vorjahreswert. Dennoch ist der Blick der APOkix-Teilnehmer in die Zukunft weiterhin deutlich negativ geprägt.

Quelle: IFH Köln


Anzeige:
Kyprolis
Das könnte Sie auch interessieren
Brustkrebs: Forscher wollen krankheitsauslösende Gene identifizieren
Brustkrebs%3A+Forscher+wollen+krankheitsausl%C3%B6sende+Gene+identifizieren
© Photographee.eu / fotolia.com

Jede zehnte Frau in Deutschland, die an Brustkrebs erkrankt, ist noch keine 45 Jahre alt. Experten vermuten, dass viele der jungen Betroffenen erblich vorbelastet sind: Sie sind Trägerinnen eines oder mehrerer schädlich veränderter Gene, die den Tumor entstehen lassen. Die bereits bekannten Hochrisikogene wie etwa BRCA1 oder BRCA2 sind allerdings nur für höchstens ein Viertel der Fälle bei jungen Frauen...

Seltene Krebsarten – Stiefkind der Krebsforschung?
Seltene+Krebsarten+%E2%80%93+Stiefkind+der+Krebsforschung%3F
© Darren Baker / Fotolia.com

Eine seltene Krebsart bringt nicht nur Patienten, sondern auch Ärzte an ihre Grenzen. Dabei sind seltene Krebsarten gar nicht so selten wie die Bezeichnung vermuten lässt. Rund 100.000 Menschen erkranken in Deutschland jedes Jahr an einer solchen Krebserkrankung. Im aktuellen Monatsthema stellt das ONKO-Internetportal die wichtigsten seltenen Krebsarten, die damit verbundenen Herausforderungen bei der Therapie sowie Initiativen...

Krebsblogger geben Einblick in ihre persönliche Krankheitsgeschichte
Krebsblogger+geben+Einblick+in+ihre+pers%C3%B6nliche+Krankheitsgeschichte
© TIMDAVIDCOLLECTION - stock.adobe.com

11 Krebsblogger folgten der Einladung des forschenden Pharmaunternehmens Janssen in die Deutschlandzentrale nach Neuss, um sich beim 3. gemeinsamen Workshop auszutauschen und ihre Geschichte zu erzählen. Sie sehen sich selbst als Kämpfer gegen Krebs und „Mut-Anker“ für andere. Janssen, die Pharmasparte des Gesundheitskonzerns Johnson & Johnson, unterstützt dieses Engagement. 2018 und 2019 fanden bereits ein...

Sie können folgenden Inhalt einem Kollegen empfehlen:

"Apotheker beklagen Schwierigkeiten bei der Besetzung offener Stellen"

Bitte tragen Sie auch die Absenderdaten vollständig ein, damit Sie der Empfänger erkennen kann.

Die mit (*) gekennzeichneten Angaben müssen eingetragen werden!

Die Verwendung Ihrer Daten für den Newsletter können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft gegenüber der Medical Tribune Verlagsgesellschaft mbH - Geschäftsbereich rs media widersprechen ohne dass Kosten entstehen. Nutzen Sie hierfür etwaige Abmeldelinks im Newsletter oder schreiben Sie eine E-Mail an: info[at]rsmedia-verlag.de.