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Gesundheitspolitik von JOURNALMED.DE
15. März 2017

Antibiotikaverordnungen bei Atemwegsinfektionen

Kratzt der Hals und läuft die Nase, suchen viele Menschen Hilfe beim Arzt – ein richtiger Schritt: Denn die Experten in der Praxis sind es, die mit ihrem Fachwissen über eine geeignete Therapie entscheiden können. Häufig benötigen Patienten zum Beispiel gar kein Antibiotikum, da viele Atemwegsinfektionen durch Viren verursacht werden, gegen die ein Antibiotikum nicht wirkt.
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Doch auch bei einer bakteriellen Infektion brauchen ansonsten gesunde Menschen nicht unbedingt ein Antibiotikum. Hier muss der Arzt gemeinsam mit dem Patienten abwägen – schließlich birgt der unnötige Einsatz die Gefahr, dass Bakterien resistent gegen die gängigen Antibiotika werden und diese ihre Wirksamkeit verlieren. Eine Untersuchung des Zi zeigt, dass niedergelassene Ärzte dementsprechend zurückhaltender beim Verordnen entsprechender Medikamente geworden sind: Insbesondere bei Infektionen der oberen Atemwege lässt sich im Zeitraum 2010 bis 2014 ein deutlicher Rückgang beobachten.
 
Antibiotikaverordnungen bei Atemwegsinfektionen
Quelle: Zi

Bundesweite Projekte wie „RESIST“ zielen darauf ab, den Antibiotika-Einsatz auf notwendige Fälle zu beschränken; sie unterstützen außerdem, dass diese wichtigen Arzneimittel auch in Zukunft wirksam bleiben. Das Zi ist an „RESISTENZvermeidung durch adäquaten Antibiotikaeinsatz bei Atemwegserkrankungen“ (RESIST) beteiligt.

Quelle: Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung (Zi)


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