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Gesundheitspolitik von JOURNALMED.DE
19. Februar 2013

AMNOG: Direkte Vergleichsstudie mit Glipizid aus formalen Gründen nicht anerkannt

Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat am Freitag, 15. Februar, seine frühe Nutzenbewertung zur Wirkstoffkombination Saxagliptin/Metformin veröffentlicht. Vergleichsstudien mit dem Sulfonylharnstoff Glipizid erkennt das IQWiG aus formalen Gründen bei seiner Bewertung nicht an, da Glipizid in Deutschland nicht erhältlich ist. MSD befindet sich mit seinem DPP-4-Inhibitor Sitagliptin derzeit im Bestandsmarktaufruf und bezieht sich in seinem Dossier ebenfalls auf Studien mit Glipizid.„Bei unseren direkt vergleichenden Studien mit Glipizid handelt es sich um qualitativ hochwertige Zulassungsstudien mit hoher Ergebnissicherheit“, sagt Hanspeter Quodt, Geschäftsführer von MSD Deutschland. „Die Evidenz aus Studien mit Glipizid verdeutlicht den Nutzen für Patienten.“ Glipizid ist ebenso wie Glimepirid und Glibenclamid ein Sulfonylharnstoff der zweiten Generation und verfügt über vergleichbare pharmakologisch-therapeutische Eigenschaften.

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Das Studienprogramm zu Sitagliptin wurde 2004 geplant, zu diesem Zeitpunkt war Glipizid in Deutschland verfügbar. Eine Verlängerung der Zulassung von Glipizid wurde 2007 durch den Zulassungsinhaber nicht mehr beantragt. Glipizid ist jedoch nach wie vor in der Mehrzahl der übrigen EU-Mitgliedsstaaten verfügbar und wird dort - wie die anderen Sulfonylharnstoffe - zur Behandlung von Typ-2-Diabetes eingesetzt. In den USA ist Glipizid sogar der am häufigsten verwendete Vertreter dieser Wirkstoffklasse.

Quelle: MSD


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