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Gesundheitspolitik von JOURNALMED.DE
28. Mai 2013

Ambulante Medizin: Höhere Attraktivität statt Zwangsmaßnahmen

Der Sprecherrat der Medizinstudierenden im Marburger Bund lehnt Forderungen der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) ab, Studenten und junge Ärzte zu verpflichten, Abschnitte ihrer Aus- und Weiterbildung zwingend im ambulanten Bereich zu absolvieren. Die KBV fordert u.a. ein obligatorisches Quartal in einer allgemeinmedizinischen Einrichtung im Rahmen des Praktischen Jahrs der Medizinerausbildung und die Einführung eines obligaten sechsmonatigen Abschnittes im ambulanten Sektor während der Weiterbildung.

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"Das Kalkül der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, durch einen jeweiligen Pflichtabschnitt Studierende und Weiterzubildende in den ambulanten Bereich drängen zu können, verkennt, dass sich durch Zwang keine modernen Berufswege lenken lassen. Der entscheidende Schlüssel für die Steigerung der Attraktivität der Aus- und Weiterbildung im ambulanten Sektor liegt in der Verbesserung der Lern-, Weiterbildungs- und Niederlassungsbedingungen", sagte Jan Bauer, Vorsitzender des studentischen Sprecherrates im Marburger Bund. Der MB-Studentensprecher erinnerte daran, dass schon im vergangenen Jahr der massive Protest der Studierenden verhindert hat, einen Pflichtabschnitt in einer ambulanten Einrichtung während des Praktischen Jahrs per Gesetz einzuführen.

Der studentische Sprecherrat im Marburger Bund begrüßt, dass alternative Varianten des Auswahlverfahrens zur Zulassung für das Medizinstudium diskutiert werden, welche sich auch an anderen Auswahlkriterien als der Abiturnote orientieren. Jedoch spricht sich der Sprecherrat ausdrücklich gegen eine Landarztquote oder ähnliche Kriterien im Auswahlverfahren aus. "Für die Studienplatzvergabe dürfen ausschließlich Kriterien mit Aussagekraft über die Eignung als Ärztin bzw. Arzt herangezogen werden. Aspekte des Versorgungbedarfs gehören nicht dazu", bekräftigte Bauer.

Quelle: Marburger Bund


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