Sonntag, 9. Mai 2021
Navigation öffnen
Anzeige:
Vectibix
Gesundheitspolitik von JOURNALMED.DE
19. Februar 2018

Gröhe: Aktionsplan soll Gesundheitskompetenz steigern

Politik und Wissenschaft wollen das Wissen über Gesundheitsprobleme und das Gesundheitswesen in Deutschland stärken. Dazu wurde jetzt ein von Experten entwickelter "Nationaler Aktionsplan Gesundheitskompetenz" gestartet. "Mit dem Nationalen Aktionsplan gibt es nun einen wissenschaftlichen Leitfaden, der zeigt, wie die Gesundheitskompetenz in unserem Land bei der Bildung, Ernährung und Arbeit, aber auch durch einen verständlicheren Austausch zwischen Arzt und Patient gestärkt werden kann", sagte Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) am Montag in Berlin.
Anzeige:
Venclyxto
Einer repräsentativen Umfrage des Forschungsinstituts "YouGov" zufolge hat jeder Zweite in Deutschland eine eingeschränkte Gesundheitskompetenz. Die Fachleute beziffern die Mehrausgaben, die dadurch entstehen, auf bis zu 15 Milliarden Euro im Jahr. Nur etwa jeder Dritte sieht sich demnach in der Lage, seriöse und unseriöse Gesundheitsinformationen im Internet zu unterscheiden. Auch über Qualitätssiegel für Gesundheitsinformationen im Internet gibt es demnach wenig Kenntnisse. 84% der Befragten kannten keines der anerkannten Siegel.

Der Plan umfasst 15 konkrete Empfehlungen. Angestrebt ist ein größeres individuelles Gesundheitswissen sowie ein nutzerfreundlicheres Gesundheitssystem. Besonderen Handlungsbedarf sieht die Bielefelder Gesundheitswissenschaftlerin Doris Schaeffer bei Menschen mit geringem Bildungsniveau, bei Älteren, chronisch Kranken und Menschen mit Migrationshintergrund.

Quelle: dpa


Anzeige:
Kyprolis
Das könnte Sie auch interessieren

Sie können folgenden Inhalt einem Kollegen empfehlen:

"Gröhe: Aktionsplan soll Gesundheitskompetenz steigern"

Bitte tragen Sie auch die Absenderdaten vollständig ein, damit Sie der Empfänger erkennen kann.

Die mit (*) gekennzeichneten Angaben müssen eingetragen werden!

Die Verwendung Ihrer Daten für den Newsletter können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft gegenüber der Medical Tribune Verlagsgesellschaft mbH - Geschäftsbereich rs media widersprechen ohne dass Kosten entstehen. Nutzen Sie hierfür etwaige Abmeldelinks im Newsletter oder schreiben Sie eine E-Mail an: info[at]rsmedia-verlag.de.