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Gesundheitspolitik von JOURNALMED.DE
31. Mai 2017

TK begrüßt Ärztetag-Beschluss zur Telemedizin

Telemedizin kann die Versorgung vor allem auf dem Land verbessern und einen Arztbesuch häufig entbehrlich machen. Das hat der 120. Deutsche Ärztetag in seinem Beschlussprotokoll festgestellt und und die Bundesärztekammer beauftragt, eine Musterberufsordnung zu erarbeiten. Künftig soll es möglich sein, telemedizinische Leistungen - wie etwa die Videosprechstunde - auch ohne vorherigen direkten Arzt-Patienten-Kontakt anzubieten.
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"Wir begrüßen diesen Schritt sehr und sind davon überzeugt, dass Telemedizin in Deutschland nun an Fahrt gewinnt", betont der rheinland-pfälzische TK-Landesvertretungsleiter, Jörn Simon. "Dabei müssen Behandlungsqualität und Patientensicherheit oberste Priorität haben", betont Simon. In anderen Ländern wie der Schweiz seien solche telemedizinischen Versorgungsangebote längst üblich.

Erst seit Anfang April ist die Videosprechstunde für bestimmte Arztgruppen und definierte Krankheitsbilder reguläre Leistung der gesetzlichen Krankenkassen. Niedergelassene Mediziner aus insgesamt 16 Facharztgruppen haben damit bundesweit die Möglichkeit, zu bestimmten Anlässen Videosprechstunden durchzuführen und entsprechend abzurechnen. Allein in Rheinland-Pfalz können unter anderem mehr als 2.623 Hausärzte sowie 277 Kinder- und Jugendärzte künftig auf diese Art und Weise mit ihren Patientinnen und Patienten kommunizieren und so beispielsweise Operationswunden visuell kontrollieren.

Das Beschlussprotokoll des 120. Deutschen Ärztetages finden Sie unter:
http://www.bundesaerztekammer.de/aerztetag/120-deutscher-aerztetag-2017/beschlussprotokoll

Quelle: Techniker Krankenkasse Landesvertretung Rheinland-Pfalz


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