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Gesundheitspolitik von JOURNALMED.DE
31. Mai 2013

Ärzteschaft fordert Tabakwerbeverbot

Die deutsche Ärzteschaft hat an die schwarz-gelbe Koalition appelliert, ihre skeptische Haltung zu einem umfassenden Tabakwerbeverbot aufzugeben. "Die Bundesregierung wird aufgefordert, eine entsprechende Gesetzesinitiative auf den Weg zu bringen", forderten die Delegierten zum Abschluss des 116. Deutschen Ärztetags am Freitag in Hannover einstimmig.

Deutschland sei das einzige EU-Land, das noch Außenplakate für Tabakprodukte erlaube, kritisierten die Ärzte anlässlich des Weltnichtrauchertags. In Deutschland sterben laut dem neuen Drogenbericht der Bundesregierung rund 110 000 Menschen pro Jahr an den Folgen des Rauchens.

Die Bundesdrogenbeauftragte Mechthild Dyckmans (FDP) hatte am Mittwoch daran erinnert, dass sie gemeinsam mit Verbraucherministerin Ilse Aigner (CSU) 2011 Tabakwerbeverbote auch auf Plakaten und im Kino auf den Weg bringen wollte. Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) war laut damaligen Berichten dagegen. "Es war auch das Kanzleramt, das gesagt hatte, man sollte die Dinge nicht weiterverfolgen", erläuterte Dyckmans.


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