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Gesundheitspolitik von JOURNALMED.DE
17. Oktober 2014

Ärztechef lehnt ärztlich assistierte Selbsttötung weiter ab

Die Bundesärztekammer (BÄK) lehnt die von einer Gruppe namhafter Koalitionsabgeordneter geforderte ärztlich begleitete Selbsttötung sterbenskranker Menschen weiter ab. BÄK-Präsident Frank Ulrich Montgomery warnte in der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Freitag): "Dieser Vorschlag mündet in die Freigabe einer aktiven Sterbehilfe."

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Das Papier der Abgeordneten um Bundestagsvizepräsident Peter Hintze (CDU) sieht vor, Ärzten unter bestimmten Bedingungen die Beihilfe zur Selbsttötung zu erlauben. "Wer den assistierten Suizid auf diese Art und Weise rechtlich begründet, der macht ihn überhaupt erst gesellschaftsfähig", argumentierte Montgomery. "Damit erlischt für mich ein wichtiger Schutz für alle Schwachen in unserer Gesellschaft wie Alte, Kranke und Demente."

Bei einer Umsetzung des Eckpunktepapiers würden die Patienten ein tödlich wirkendes Medikament erhalten oder eine Maschine zur Tötung zur Verfügung gestellt bekommen. "Schließlich soll der Arzt dann noch Hilfestellung bei der Selbsttötung leisten und eine medizinische Begleitung auf der Grundlage ärztlicher Fachkenntnis liefern. Damit aber ist die Grenze zur Tötung auf Verlangen klar überschritten." Im Übrigen handele es sich bei der vorgesehenen Feststellung grausamen Leidens um ein sehr bürokratisches Verfahren.


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