Dienstag, 18. Mai 2021
Navigation öffnen
Anzeige:
Darzalex
Darzalex
 
Gesundheitspolitik von JOURNALMED.DE
24. Februar 2017

Niederländisches "Abtreibungsschiff" soll Guatemala verlassen

Guatemala hat ein "Abtreibungsschiff" einer niederländischen Organisation aufgefordert, die Gewässer vor seiner Küste zu verlassen. Die Streitkräfte des mittelamerikanischen Landes seien verpflichtet, menschliches Leben zu schützen und zu verteidigen, erklärte der Vizeminister der Marine, Erick Sánchez, am Donnerstag. Nach einer Anordnung von Präsident Jimmy Morales werde die Jacht aus guatemaltekischem Gebiet hinaus begleitet.
Anzeige:
Tukysa
Tukysa
 
Die vier Personen auf der Jacht von der Nichtregierungsorganisation "Women on Waves" hätten sich als Touristen ausgegeben und ihre wahren Absichten verschwiegen, hieß es weiter. Die vier US-Amerikaner seien dann an Land gegangen und hätten Frauen Abtreibungen auf dem Schiff angeboten.

Die niederländische Abtreibungsorganisation hatte auf ihrer Website angekündigt, auf dem Schiff unter anderem kostenlose Abtreibungen mittels Pillen zwölf Meilen vor Guatemala im Pazifik - in internationalen Gewässern - für Frauen bis zur zehnten Schwangerschaftswoche anzubieten. Dort würden fünf Tage lang zudem Frauen beraten, Schwangerschaftstests durchgeführt und Verhütungsmittel ausgegeben. In Guatemala, wo Schwangerschaftsabbrüche per Gesetz nur erlaubt sind, wenn das Leben der Mutter auf dem Spiel steht, gebe es pro Jahr 65.000 illegale, unsichere Abtreibungen, hieß es.

Quelle: dpa


Anzeige:
Digital Gesamt 2021
Digital Gesamt 2021
 
Das könnte Sie auch interessieren
Diagnose Krebs: Wer hilft bei hoher psychischer Belastung?
Diagnose+Krebs%3A+Wer+hilft+bei+hoher+psychischer+Belastung%3F
© Krebsinformationsdienst, Deutsches Krebsforschungszentrum

„Sie haben Krebs“ – kaum ein Betroffener wird diesen Satz je vergessen. Von jetzt auf gleich gerät das Leben aus den Fugen. Fragen, Ängste, Traurigkeit, Wut – alles wirbelt durcheinander. Auch die Zeit der Behandlung bis hin zur Nachsorge bringt Belastungen mit sich, die Betroffene an ihre Grenzen bringen können. Nimmt die psychische Belastung überhand oder dauert sie lange an, kann...

Sie können folgenden Inhalt einem Kollegen empfehlen:

"Niederländisches "Abtreibungsschiff" soll Guatemala verlassen"

Bitte tragen Sie auch die Absenderdaten vollständig ein, damit Sie der Empfänger erkennen kann.

Die mit (*) gekennzeichneten Angaben müssen eingetragen werden!

Die Verwendung Ihrer Daten für den Newsletter können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft gegenüber der Medical Tribune Verlagsgesellschaft mbH - Geschäftsbereich rs media widersprechen ohne dass Kosten entstehen. Nutzen Sie hierfür etwaige Abmeldelinks im Newsletter oder schreiben Sie eine E-Mail an: info[at]rsmedia-verlag.de.