Sonntag, 16. Dezember 2018
Benutzername
Passwort
Registrieren
Passwort vergessen?

Home
e-journal
Supplements
CME online
News
Gesundheitspolitik
Therapiealgorithmen
Videos
Veranstaltungen
Broschüren
Zentren
Kasuistiken
Studien


Suche
Archiv
Buchbestellung
Newsletter
Probe-Abo
Impressum


journalmed.de


Anzeige:
Fachinformation
 
Anzeige:
Fachinformation
 

GESUNDHEITSPOLIK VON JOURNALMED.DE
03. Dezember 2018

Die Pflege ist auf Fachkräfte aus dem Ausland angewiesen

Endlich liegt ein Entwurf für ein Fachkräfteeinwanderungsgesetz vor. Die Zuwanderung von qualifizierten Pflegekräften ist ein Baustein, um dem Personalnotstand in der Pflege erfolgreich zu begegnen. Ein angemessenes Verfahren für die Entwicklung eines wirkungsvollen Gesetzes wird jedoch durch einen mangelhaften Zeitplan über alle Maßen erschwert.
Anzeige:
 
 
Dazu Thomas Knieling, Bundesgeschäftsführer VDAB: „Die Pflegebranche fordert seit langem verlässliche und funktionierende gesetzliche Regelungen, um qualifizierte Fachkräfte aus dem Ausland für eine Tätigkeit in Deutschland zu gewinnen. Neben den vielen Neuerungen durch das Pflegepersonal-Stärkungs-Gesetz und den noch offenen Ergebnissen der Konzertierten Aktion Pflege ist die Zuwanderung von qualifizierten Pflegekräften aus dem Ausland ein Baustein, um dem Personalnotstand in der Pflege erfolgreich zu begegnen.

Der jetzt durch das Bundesinnenministerium vorgelegte Zeitplan für das Stellungnahmeverfahren stößt dabei auf Unverständnis. Der VDAB kritisiert die unüblich kurzen Fristen, in denen ein angemessener Gesetzentwurf entwickelt werden soll. Eine Frist von acht Werktagen für die Abgabe der Stellungnahmen inklusive einer Veranstaltung zu den wesentlichen Gesetzesinhalten und ein Anhörungstermin, der dem Ministerium ein Wochenende und einen Werktag Zeit zur Bewertung lässt, werfen die Frage auf, wie wichtig den Verantwortlichen eine fundierte und konstruktive Beteiligung der relevanten Verbände wirklich ist. Ein Fachkräfteeinwanderungsgesetz im Jahresendspurt durch die Institutionen zu treiben, wird seiner Bedeutung nicht gerecht.

Wir erwarten von einem Fachkräfteeinwanderungsgesetz einheitliche und transparente Regelungen zur Anerkennung ausländischer Pflegekräfte. Außerdem müssen die Bearbeitung und Prüfung der Anträge und Unterlagen durch genügend Personal in der gesetzlich vorgeschriebenen Frist sichergestellt werden. Der vorliegende Entwurf sieht zentralisierte Anerkennungsprozesse auf Bundeslandebene vor. Ob mit 16 unterschiedlichen Stellen eine Beschleunigung erreicht werden kann, wird sich zeigen müssen. Wir fordern eine zentrale übergeordnete Clearingstelle auf Bundesebene. Auch muss in den Konsulaten und den Botschaften der Bundesrepublik ausreichend Personal arbeiten, damit die Visaerteilung nicht zum Nadelöhr wird. Das alles ist nicht im Hauruckverfahren zu erreichen.“
 
Quelle: Verband Deutscher Alten- und Behindertenhilfe e. V.



Anzeige:
Fachinformation
 
 
 
Themen
CML
NET
CUP
Nutzen Sie auch die Inhalte von journalmed.de, um sich zu Informieren.
Mediadaten
Fachgesellschaften
Hilfe
Copyright © 2014 rs media GmbH. All rights reserved.
Kontakt
Datenschutz
Betroffenenrechte
AGB
Fakten über Krebs
 
ASH 2018