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Gesundheitspolitik von JOURNALMED.DE

29. November 2018 Auch Ärzte müssen sich gegen Cyber-Attacken absichern

Recherchen im Internet und die Kommunikation per E-Mail gehören in vielen Arztpraxen zum Arbeitsalltag. Gleichzeitig sind im Praxisnetzwerk die Gesundheitsdaten der Patienten und somit hochsensible Personendaten abgelegt. Für die Internet-Nutzung in Arztpraxen sind deswegen besondere Sicherheitskonzepte erforderlich. Zur Einhaltung der gesetzlichen Datenschutzbestimmungen ist aus Expertensicht der Einsatz von Firewalls unumgänglich.
Ende September hat das Bundeskriminalamt (BKA) das Bundeslagebild Cybercrime für das Jahr 2017 veröffentlicht. Demnach gehen Cyber-Angreifer mit sogenannter Ransomware immer professioneller vor. Ein Angriff mit einem solchen Schadprogramm führt meist zur Verschlüsselung sämtlicher Daten auf den Computersystemen. Ein Zugriff auf die im Netzwerk abgelegten Daten ist dann nicht mehr möglich. In der Regel fordert der Täter ein Lösegeld („ransom“) in Form von digitaler Währung. Gegen die Zahlung dieser vorgegebenen Summe wird dem Geschädigten ein Entsperrungscode versprochen, mit dem die Systeme wieder entschlüsselt werden können. Das BKA rät in seinem Bericht jedoch von entsprechenden Zahlungen ab. Denn dadurch würden das kriminelle Geschäftsmodell Ransomware unterstützt sowie Anreize zur weiteren Tatbegehung geschaffen werden.(1) Auch Hacker-Angriffe auf Arztpraxen sind inzwischen keine Einzelfälle mehr. Gerade Praxisnetzwerke müssen jedoch besonders geschützt werden.

Schutz vor Cyber-Attacken unverzichtbar

Eine Arztpraxis verfügt über eine Vielzahl sensibler Patientendaten in digitaler Form. Diese machen Praxisnetzwerke zu einem attraktiven Ziel für Angriffe aus dem Internet. Mit der am 25. Mai 2018 in Kraft getretenen Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) drohen bei Datenschutzverletzungen zudem hohe Strafen und Bußgelder. Neben den finanziellen Schäden ist auch ein Reputationsverlust zu befürchten, denn jeder betroffene Patient muss nach einem Datenverlust informiert werden. Das Vertrauen der Patienten in Arzt und Praxis droht, nachhaltig Schaden zu nehmen.

Proaktiver Schutz der Praxis-IT

Die CGM MANAGED FIREWALL unterstützt Ärzte bei der Absicherung ihres Praxisnetzwerks. Die All-in-one-Lösung der CompuGroup Medical Deutschland AG (CGM) schützt das Praxisnetzwerk und damit die Patientendaten umfassend vor unerwünschten Zugriffen. Sie bietet eine integrierte, mehrschichtige Sicherheit: Firewall, IPS, Antivirus, Anti-Bot, Applikations-Kontrolle, URL-Filterung und E-Mail-Sicherheit – kombiniert in einem kleinen, kompakten Gehäuse. Dabei hält die CGM den Schutzschirm immer auf dem aktuellsten Stand: Anpassungen der Sicherheitsstrategie und Updates erfolgen automatisch im Hintergrund. Mit der einzigartigen SandBlast-Funktion können darüber hinaus auch bislang unbekannte Bedrohungen entdeckt werden. Dieser Schutz umfasst im Besonderen eingehende E-Mails, die als Haupteinfallstor Schadsoftware wie Malware oder Trojaner gelten.

„Mit der CGM MANAGED FIREWALL sichern Ärzte ihr IT-System gegen nicht gewünschte Netzwerkzugriffe. Die Lösung überwacht den laufenden Datenverkehr und entscheidet anhand festgelegter, intelligenter Regeln, ob bestimmte Netzwerkpakete durchgelassen werden oder nicht. Gleichzeitig werden Angriffe von außen aufgespürt und bekämpft. So müssen sich Praxisinhaber selbst keine Gedanken mehr über die Zugangswege zu ihrem System machen und können den Schutz ihres Netzwerks der Firewall überlassen“, fasst Wolfgang Stauch, General Manager IT Solutions & Services bei der CGM, die Vorteile zusammen.

Quelle: CompuGroup Medical Deutschland AG

Literatur:

(1) Cybercrime, Bundeslagebild 2017, Seite 10ff.


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