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GESUNDHEITSPOLIK VON JOURNALMED.DE
27. November 2018

BVMed befürwortet Implantateregister

Der BVMed befürwortet das Vorhaben von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn, ein zentrales gesetzliches Implantateregister einzuführen, um die Qualität der Patientenversorgung flächendeckend zu stärken. "Die BVMed-Unternehmen unterstützen seit einigen Jahren Versorgungsregister aktiv. Ein gutes Beispiel ist hier das Deutsche Endoprothesenregister (EPRD)", sagte BVMed-Geschäftsführer und Vorstandsmitglied Joachim M. Schmitt.
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Das EPRD ist eine Initiative der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie, des Verbandes der Ersatzkassen, des AOK-Bundesverbandes und des Bundesverbandes Medizintechnologie. "Hier ziehen alle beteiligten Partner an einem Strang, um die Qualität der Patientenversorgung weiter zu verbessern", so Schmitt.

Für die Aussagekraft eines Implantateregisters ist es dem BVMed wichtig, dass alle Hersteller, Krankenhäuser, Patienten und Krankenkassen verpflichtet werden, ihre Daten dafür zur Verfügung zu stellen. "Um auch zukünftig eine nachhaltig hohe Versorgungsqualität für die Patienten sicherzustellen, halten wir die Abbildung der gesamten Versorgungskette vom Implantat bis zum operierenden Mediziner in einem Register für die entscheidenden Parameter. Dadurch können auch starke regionale Unterschiede in der Versorgungsquantität und der Qualität erkannt, objektiviert und transparent gemacht werden", so der BVMed.

Ein gesetzliches Implantateregister stellt ein Frühwarnsystem bei Fehlentwicklungen dar, misst die Langzeit-Performance der Implantate und die Qualität der Kliniken bei Operationen. "Wir benötigen auch eine weiterführende Verwendung und Auswertung der Daten aus dem gesetzlichen Implantateregister in epidemiologischen Registern, klinischen Registern und der Vorkommnisdaten des BfArM", stellt der BVMed klar.

Bisherige Registerergebnisse, beispielsweise die EPRD-Daten, müssten in das gesetzliche Implantateregister überführt werden. Dies dürfe nicht an datenschutzrechtlichen Erwägungen scheitern. Im aktuellen Jahresbericht des Endoprothesenregisters finden sich die Angaben zu einzelnen Produkten. "Dies wünschen wir uns zukünftig auch für die Krankenhäuser, in denen die Produkte implantiert werden", so der BVMed abschließend.
 
Quelle: BVMed



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