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Gesundheitspolitik von JOURNALMED.DE

23. November 2018 23 Deutschlandstipendien gehen an Studierende der MLU

Gleich 23 Studierende der Humanmedizin, Zahnmedizin und der Gesundheits- und Pflegewissenschaften profitieren in diesem Jahr von Deutschlandstipendien, die die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) zusammen mit Förderern vergibt. Die Medizinische Fakultät ist damit wie auch in den Vorjahren Spitzenreiter an der Universität.
Die Stipendien gehen an zwei Studierende des Bachelor-Studiengangs Evidenzbasierte Pflege, drei Studierende des Master-Studiengangs Gesundheits- und Pflegewissenschaften, fünf Zahnmedizinstudierende sowie 13 Humanmedizin-Studierende.

Die meisten Stipendien finanziert dabei das Universitätsklinikum Halle (Saale) mit, das seine Förderung seit dem Wintersemester 2017/18 von fünf auf acht Stipendien erhöht hat. Das UKH ist damit auch uni-weit der größte Sponsor.

„Bereits seit vorigem Jahr hat das UKH sein Engagement erweitert, weil wir das Stipendium als eine hervorragende Möglichkeit sehen, die Ausbildung der Studierenden zu unterstützen. Es nimmt oder reduziert hoffentlich für mindestens ein Jahr finanzielle Sorgen und ermöglicht es, sich auf das Studium zu konzentrieren“, sagt der Ärztliche Direktor des Universitätsklinikums Halle (Saale), Prof. Dr. Thomas Moesta.

Weitere Förderer der medizinischen Fachrichtungen sind mit je zwei Stipendien die AMEOS Krankenhausgesellschaft, das Carl-von-Basedow-Klinikum Saalekreis, die Asklepios Kliniken Weißenfels und das Krankenhaus Martha Maria Dölau. Jeweils ein Stipendium finanzieren die Stiftung für Nephrologie, das Gesundheitszentrum Bitterfeld-Wolfen, der Zahnarzt Dr. Frank Dreihaupt als Privatperson sowie die Praxis Dr. Dreihaupt & Partner, die Zahnärztekammer, der Rotary-Club und der Präsident der Zahnärztekammer Sachsen-Anhalt, Dr. Carsten Hünecke.

„Es ist sehr erfreulich, dass erneut so viele Studierende unserer Fakultät erfolgreich ein Deutschlandstipendium für sich einwerben konnten und ihre sehr guten Leistungen, auch im ehrenamtlichen Engagement, damit honoriert werden. Der Dank gilt in diesem Zusammenhang den Förderern, allen voran dem halleschen Universitätsklinikum und unseren Kooperationspartnern, die sich zum Teil schon viele Jahre an den Stipendien beteiligen sowie der zuständigen Abteilung der MLU und dem Bundesministerium für Bildung und Forschung“, so der Dekan der Medizinischen Fakultät der MLU, Prof. Dr. Michael Gekle.

Insgesamt sind an der MLU dieses Jahr 458 Bewerbungen für die Deutschlandstipendien eingegangen und es werden 94 neue Stipendien zum WS 18/19 vergeben, die für den Förderzeitraum 1. Oktober 2018 bis 30. September 2019 gelten. Die Stipendienurkunden werden am heutigen Dienstag, dem 20. November 2018, 16 Uhr, feierlich von Rektor Prof. Dr. Christian Tietje im Beisein der Förderer übergeben.

Bei den Deutschlandstipendien teilen sich das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und die Förderer die Fördersumme, die unabhängig vom Einkommen oder dem Bezug von Ausbildungsförderung (Bafög) bei 300 Euro monatlich liegt. Die Förderung läuft über mindestens zwei Semester und kann verlängert werden. Die Universität Halle beteiligt sich seit dem Wintersemester 2011 an dem nationalen Förderprogramm der Bundesregierung und hat inklusive des aktuellen Förderzeitraums bereits 669 Stipendien vergeben.

Weitere Informationen finden Sie unter www.uni-halle.de/deutschland-stipendium oder www.deutschlandstipendium.de

Quelle: Medizinische Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg


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