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GESUNDHEITSPOLIK VON JOURNALMED.DE
16. November 2018

Hartmannbund: Keine Substitution ärztlicher Leistungen

Zur jüngsten Einlassung der niedersächsischen Gesundheitsministerin Carola Reimann (SPD), auf die Substitution ärztlicher Tätigkeiten durch andere medizinische Fachberufe zu setzen, erklärt die Vorsitzende des Hartmannbund-Landesverbandes Niedersachsen, Prof. Dr. Anke Lesinski-Schiedat:
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“Es ist das originäre Interesse der Ärztinnen und Ärzte, die medizinische Versorgung in Niedersachsen nachhaltig und kontinuierlich für alle Bürgerinnen und Bürger zu sichern. Die medizinisch gebotene immer engere Verzahnung mit anderen Gesundheitsfachberufen wird maßgeblich von der Ärzteschaft vorangetrieben, nicht zuletzt in der Nutzung neuer telemedizinischer Strukturen. Dies beruht ganz wesentlich auf der Delegation ärztlicher Leistungen, denn die Verantwortung muss weiterhin der behandelnde Arzt oder die behandelnde Ärztin tragen.
 
Wie der Hartmannbund bereits 2011 feststellte, ist es paradox, Ärztinnen und Ärzte ausgerechnet von jenen Tätigkeiten entlasten zu wollen, für die sie auf Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse jahrelang ausgebildet wurden. Es ist den Bürgerinnen und Bürgern nicht zuzumuten, ihnen die darauf gründende Qualität der medizinischen Versorgung vorzuenthalten. Die in der Formulierung "viele Sachen" implizierte verbale Bagatellisierung wesentlicher Bestandteile der Gesundheitsversorgung durch die niedersächsische Gesundheitsministerin könnte als Indiz dafür gewertet werden, welch geringe Bedeutung sie den medizinisch-ärztlichen Dienstleistungen und der medizinischen Versorgung insgesamt beimisst.
 
Der Hartmannbund-Landesverband Niedersachsen plädiert im Einklang mit den Beschlüssen des Deutschen Ärztetages für eine überlegte Delegation ärztlicher Leistungen. Denn diese respektiert das Recht der Patientinnen und Patienten auf eine qualitative Versorgung nach den aktuellen medizinisch-wissenschaftlichen Erkenntnissen, respektiert die Verantwortung der Ärztinnen und Ärzte für ihre Patientinnen und Patienten und respektiert zugleich die Qualifikation der verschiedenen medizinischen Fachberufe, die eng verzahnt mit den Ärztinnen und Ärzten zusammenarbeiten. Jeglichen Versuchen, die Qualität der Versorgung und die Patientensicherheit für eine kurzsichtige Sparpolitik zu opfern, erteilen wir eine klare Absage.”
 
Quelle: Hartmannbund – Verband der Ärzte Deutschlands e. V.



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