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Gesundheitspolitik von JOURNALMED.DE

08. November 2018 Rabattverträge unterstützen wirtschaftliche Versorgung von COPD-Patienten

Seit Juni sind bundesweit weitere Rabattverträge für Spiolto® Respimat in Kraft getreten. Aktuell bestehen damit für den dualen Bronchodilatator auf Bundesebene Rabattverträge mit der Techniker Krankenkasse (TK), der DAK-Gesundheit, der Kaufmännischen Krankenkasse (KKH), der Knappschaft, sowie der Gesellschaft für Wirtschaftlichkeit und Qualität bei Krankenkassen (GWQ), einem Verbund von 52 Betriebs-, Innungs- und Ersatzkrankenkassen(3). Darüber hinaus gelten regionale Rabattverträge mit der AOK Rheinland/Hamburg, der AOK Hessen und der AOK Niedersachsen. Abgesichert durch die Rabattverträge eröffnet sich bei 47,5% (1) aller GKV-Patienten mit COPD(2) weiteres Einsparpotenzial.
Anerkannter Zusatznutzen

Bereits 2016 hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) der Behandlung mit der Wirkstoffkombination Tiotropium/Olodaterol im Respimat gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie einen Zusatznutzen bescheinigt.(4) Darüber hinaus leistet der Respimat als aktiver Inhalator mit einer hohen Wirkstoffdeposition bis in die peripheren Atemwege sowie seiner einfachen Anwendung einen wichtigen Beitrag für die Adhärenz und den Therapieerfolg.

Bei Patienten, die unter einer Monotherapie oder initial stärker symptomatisch sind, wird gemäß der aktuellen deutschen COPD-Leitlinie eine duale Bronchodilatation mit einem langwirksamen Muskarin-Antagonisten (LAMA) und einem langwirksamen Beta-2-Agonisten (LABA) empfohlen. Bei der Therapie mit Tiotropium/Olodaterol im Respimat ist es daher empfehlenswert, den vorherigen nicht-ausreichenden Therapieerfolg und/oder die Symptomausprägung präzise zu dokumentieren. Zusätzlich sollten mögliche Schwierigkeiten der Patienten im Umgang mit anderen Inhalatoren oder mangelnde Compliance schriftlich vermerkt werden. Mit einer sorgfältigen Dokumentation lassen sich die Möglichkeiten der COPD-Therapie mit Tiotropium/Olodaterol im Respimat voll ausschöpfen.

Quelle: Boehringer Ingelheim

Literatur:

(1) 47,5% gemäß KM1-Statistik (https://www.krankenkassen.de/krankenkassen-vergleich/statistik/versicherte/aktuell), Abruf vom 01.09.2018.
(2) COPD-Patienten Stufe II, III und IV mit < 2 Exazerbationen/Jahr.
(3) Dies sind unter anderem: actimonda Krankenkasse, Audi BKK, BMW BKK, BAHN-BKK, Daimler BKK, SBK Siemens-Betriebskrankenkasse, SECURVITA Krankenkasse, BKK Deutsche Bank AG, BKK Diakonie, BKK Groz-Beckert, BKK KBA, Betriebskrankenkasse Mobil Oil, BKK Deutsche Bank AG, BKK PwC, BKK Wirtschaft & Finanzen, IKK gesund plus, R+V Betriebskrankenkasse, Südzucker BKK, VIACTIV Krankenkasse.
(4) Anhaltspunkt für einen geringen Zusatznutzen bei COPD-Schweregraden II-IV und < 2 Exazerbationen/Jahr.


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