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Gesundheitspolitik von JOURNALMED.DE

11. Oktober 2018 Spahn: Impfungen in Apotheken vorstellbar

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat sich zu einer flächendeckenden Präsenz von Apotheken in Deutschland bekannt und hält dafür auch zusätzliche Aufgaben für denkbar. Er könnte sich vorstellen, dass in Apotheken geimpft werde, sagte der CDU-Politiker am Mittwoch beim Deutschen Apothekertag in München. Angesichts voller Wartezimmer in Praxen sei über Bedingungen, mögliche Bereiche und die Vergütung zu diskutieren. Auch die Ärzte seien ins Boot zu holen.
Der Minister warb dafür, die Digitalisierung des Gesundheitswesens auch im Arzneimittelgeschäft aktiv zu gestalten, statt sich von außen treiben zu lassen. So würden auch elektronische Rezepte kommen.

Mit Blick auf den Online-Versand von Medikamenten wandte sich Spahn gegen ungleiche Wettbewerbsbedingungen. "So, wie es heute ist mit Versandhandel aus dem Ausland, ist es nicht fair." Union und SPD haben im Koalitionsvertrag vereinbart: "Um die Apotheken vor Ort zu stärken, setzen wir uns für ein Verbot des Versandhandels mit verschreibungspflichtigen Arzneimitteln ein." Spahn äußerte sich nicht genauer dazu, verwies aber auch auf europarechtliche Fragen. Er mache zudem keine Versprechen, die er nicht sicher halten könne.

Quelle: dpa


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