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GESUNDHEITSPOLIK VON JOURNALMED.DE
01. Oktober 2018

Erste echte digitale Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung vorgestellt

BKK Linde und die CompuGroup Medical Deutschland AG (CGM) bringen erstmalig eine echte digitale Anwendung auf Basis einer elektronischen Patientenakte für gesetzlich Krankenversicherte in Deutschland an den Start: die digitale Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (eAU). Die Pilotphase startet im Raum Aschaffenburg und Darmstadt.
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„Mit der eAU zeigen wir, dass vernetzte Kommunikation mehr bedeutet als das manuelle Einpflegen oder Faxen von Gesundheitsdaten der Patienten in Gesundheitsakten. Ziel ist es, unseren Versicherten so schnell wie möglich die Vorteile der Digitalisierung zu Gute kommen zu lassen“, so Peter Raab, Vorstand der BKK Linde.

„Bereits heute nutzen über 20% der Kunden unsere digitalen Self-Service-Angebote; Tendenz steigend. Die vollständig digitale Übertragung von Gesundheitsdaten wie der Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung kann in diesem Prozess nur ein logischer erster Schritt sein. Gemeinsam mit der CGM verfolgen wir einen ganzheitlichen Digitalisierungsansatz unter Einbindung aller Leistungserbringer im Gesundheitswesen“, so Raab weiter.

„Solche Anwendungen machen für die Patienten die Vorteile der Digitalisierung im Alltag erlebbar. Das ist zentral. Digitalisierung dient der Prozessoptimierung. Nur wenn der Prozess vollständig digital abgebildet wird, also keine weiteren Medien wie Faxe oder Scans von Nöten sind, sind die Vorteile wirklich da, und es handelt sich nicht um eine Scheindigitalisierung. Für uns als E-Health-Anbieter steht das natürlich im Fokus – insbesondere in der Arztpraxis“, so Uwe Eibich, Vorstand der CGM Deutschland AG.

Anders als bei anderen Anbietern erhält der Patient auf Wunsch die elektronische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung direkt aus dem Arztinformationssystem in seine elektronische Patientenakte. Der Patient entscheidet anschließend, ob der Arzt künftig den Krankenschein per Knopfdruck direkt der Krankenkasse sendet, oder er es selbst zu einem späteren Zeitpunkt macht. Damit bewegen sich beide in einem geschlossenen und hochsicheren System.

„In Deutschland vertrauen rund 50% der Ärzte und damit fast jede zweite Arztpraxis unserer Praxissoftware. Für den Arzt ist es wichtig, dass die Daten, mit denen er arbeitet, absolut verlässlich und ohne zusätzlichen Aufwand sofort für die tägliche Arbeit nutzbar sind. Das kann nur gewährleistet werden, wenn der Austausch zwischen Patient und Arzt über strukturierte Datensätze erfolgt und die Daten direkt aus der Arztsoftware in die Patientenakte gehen“, so Uwe Eibich.

Das ist mit der Patientenakte der CompuGroup Medical Deutschland AG CGM LIFE möglich, der bereits fast 1,5 Millionen Patienten vertrauen. Die offene Plattform ermöglicht es, dass alle Krankenversicherer wie auch Leistungserbringer oder Patientenaktenanbieter unabhängig von der eingesetzten Software die Anwendung nutzen könnten.

Das Projekt umfasst den Raum Aschaffenburg und Darmstadt mit über 20.000 gesetzlich Krankenversicherten der BKK Linde. Die Anbindung des Arbeitgebers ist die zweite Stufe des Projekts. Der Versicherte erhält auf Wunsch die Option, die eAU direkt dem Arbeitgeber elektronisch zur Verfügung zu stellen. Genauso wie bei der papierhaften Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung würde die versendete eAU keine medizinischen Daten erhalten. Ein Trägerunternehmen der BKK Linde begleitet das Projekt als Arbeitgeber. Gespräche mit weiteren Arbeitgebern laufen.
 
Quelle: CompuGroup Medical Deutschland AG



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