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Gesundheitspolitik von JOURNALMED.DE

24. September 2018 vfa: Bessere Medizin ist bezahlbar

"Die Zahl tödlicher Herzattacken und Schlaganfälle in Deutschland sinkt seit Jahren. Das ist nur ein Beispiel von vielen wie Arzneimittel Leben retten. Dabei bleibt bessere Medizin bezahlbar: Angesichts rasant voranschreitender neuer Therapiemöglichkeiten - wie bei Infektionskrankheiten und Krebs - bleiben die Arzneimittelausgaben maßvoll", sagt vfa-Hauptgeschäftsführerin Birgit Fischer zum neuen Arzneiverordnungs-Report.
"Neue, maßgeschneiderte Therapien ermöglichen den zielgenauen Einsatz von Medikamenten. Davon profitieren Patienten und Krankenkassen", so Fischer weiter.

Hintergrund:
 
  • Arzneimittelausgaben machen weniger als ein 1/5 der gesamten Kassenausgaben aus.
  • Arzneimittel sind seit Jahren der Leistungsbereich in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) mit den niedrigsten Ausgabenzuwächsen: Im Schnitt 3,4%.
  • Orphan Drugs haben für Menschen, die an seltenen Erkrankungen leiden, eine besondere Bedeutung. Denn diese Medikamente sind oft die einzige medizinische Hilfe, die es gibt. Trotz dieses hohen medizinischen Wertes hatten Orphan Drugs 2017 nur einen Anteil von 3,7% an den Kassen-Ausgaben für Arzneimittel.
  • Der Umsatzanteil von Orphan Drugs an den GKV-Arzneimittelausgaben ist so gering, dass sich daraus keine Trends für den Gesamtmarkt ableiten lassen. Mehr zu Orphan Drugs: www.vfa.de/orphandrugs
  • Die Sterblichkeit bei Krebs in Deutschland konnte seit 1990 auch dank moderner Medikamente um 25% gesenkt werden. Angesichts dieses Fortschritts ist der Anteil der Krebsmedikamente an den Medikamentenausgaben der Krankenkassen von 14,5% im Jahr 2017 maßvoll.

Quelle: vfa


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