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Gesundheitspolitik von JOURNALMED.DE

31. August 2018 Bundesgesundheitsminister Spahn eröffnet Deutschen Krankenhaustag

Der Deutsche Krankenhaustag widmet sich auch in diesem Jahr der gesamten Bandbreite gesundheits- und krankenhauspolitischer Themen. Rund acht Monate nach der Regierungsbildung bietet er Gelegenheit, die ersten Konturen der Gesundheitspolitik zu diskutieren und neueste Trends in der Klinikbranche kennenzulernen. Doch auf welche gesetzgeberischen Vorgaben muss sich der stationäre Sektor in der neuen Legislaturperiode konkret einstellen? Wie geht es beispielsweise in Sachen Pflegepersonal-Stärkungsgesetz, Personalvorgaben oder Strukturentwicklung weiter? Und wie gut funktioniert eigentlich der Gemeinsame Bundesausschuss? Was können die Kliniken tun, um sich langfristig bei der Kommunikation im Digitalzeitalter optimal aufzustellen?
Klinikvertreter, Bundespolitik und Krankenkassen werden im Rahmen der Auftaktveranstaltung des 41. Deutschen Krankenhaustages die möglichen Anforderungen für den Kliniksektor und die Erwartungen der Krankenhäuser für die laufende Legislaturperiode debattieren. "Gemeinschaftsaufgabe Gesundheitsversorgung - kooperativ & effektiv!" - so lautet das Generalthema des Kongresses, der vom 12. bis 15. November 2018 im Rahmen der weltweit größten Medizinmesse MEDICA in Düsseldorf stattfindet. Die Teilnahme von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn und seine Rede zur künftigen Krankenhauspolitik im Rahmen der Auftaktveranstaltung unterstreichen die herausragende Bedeutung der Kliniken für die Gesundheitswirtschaft.

Die Besucher können sich an den vier Kongresstagen auf spannende Debatten mit hochkarätigen Referenten aus Politik, Kliniken, Krankenkassen und Wissenschaft freuen. Der diesjährige Kongresspräsident Dr. Josef Düllings, zugleich Präsident des Verbandes der Krankenhausdirektoren (VKD), wird die breite Themenpalette des Kongresses in seiner Begrüßungsrede vorstellen. Ein weiteres Thema des Eröffnungstages ist die Weiterentwicklung des Fallpauschalensystems. Die Veranstaltung "Das G-DRG-System 2019" der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) bietet ein Forum für Information und Diskussion rund um die Klinikvergütung. Gleichzeitig werden die Experten ausführlich über die Herausforderungen des Entgeltsystems für psychiatrische und psychosomatische Einrichtungen informieren.

Ein Themenschwerpunkt des Kongresses ist das "Krankenhaus-Träger-Forum" unter dem Tagungsvorsitz von DKG-Präsident Dr. Gerald Gaß, das zentrale Herausforderungen der Krankenhäuser in zwei großen Themenblöcken behandeln wird. Im ersten Teil werden die Versorgungsstrukturen und die gestaltende Rolle der Kliniken analysiert. So wird beispielsweise NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann in seinem Vortrag die Strukturentwicklung durch das Land Nordrhein-Westfalen vorstellen. Im zweiten Teil wird die Personalsicherung im Fokus stehen. DKG-Hauptgeschäftsführer Georg Baum wird - gemeinsam mit Referenten aus Wissenschaft und Gewerkschaften - die Möglichkeiten und Grenzen bei den Personalvorgaben ausloten.

Der Deutsche Krankenhaustag dient auch als Plattform für einen Erfahrungsaustausch und anregende Diskussionen hinsichtlich der fortschreitenden Digitalisierung im Gesundheitswesen. Vorträge wie "Fallakte Plus: Überleitung der nächsten Generation und der Patient ist stets dabei" oder "Computer-interpretierbare Leitlinien", die klinische Entscheidungen unterstützen, werden in der ENTSCHEIDERFABRIK diskutiert. In diesem Jahr wird auch wieder der "Start up & Digitalisierungspeis" vergeben. Auch beim erstmals stattfindenden Tag der Kommunikation steht der Trend zur Digitalisierung ganz oben auf der Agenda. Unter dem Motto "Digitales - die Kommunikation der Zukunft" wird der Blogger und Strategieberater Sascha Lobo über neueste Trends referieren. Weitere Themen wie "Social Media für das Krankenhaus - Personalrecruiting" oder "Gesundheitsjournalismus in Berlin" werden ebenfalls aufgegriffen.

Neu im Kongressprogramm ist auch das Forum des Deutschen Krankenhausinstituts (DKI). Im Mittelpunkt stehen Ergebnisse aus der DKI-Forschung wie beispielsweise aus der Studie zur "Pflege im Jahr 2030" oder "Patientenbefragungen im Krankenhaus: einfach und anwendungsorientiert." Praxisorientiert ist auch wieder das Forum "Pflege im Krankenhaus": "Neue Berufe als Antwort für den Personalmangel", Praxisanleitung nach dem Pflegeberufegesetz" oder "Lokale Gesundheitszentren" sind nur eine kleine Auswahl des umfangsreichen Themenangebots. Unter dem Titel "Der G-BA - Wunsch und Wirklichkeit" werden Experten aus Bundespolitik, Klinik und ambulanten Bereich im Symposium des Berufsverbandes Deutscher Internisten (BDI) die Arbeit des Gremiums unter die Lupe nehmen. In weiteren Plenarveranstaltungen und Diskussionsrunden werden beim 41. Deutschen Krankenhaustag aktuelle Themen wie Patientenrechte (Fachtagung des Bundesverbandes der Patientenfürsprecher in Krankenhäusern), Krankenhausarchitektur, Medizinische Versorgungszentren oder Controlling im Krankenhaus diskutiert.

Unter dem Motto "Kernaufgaben der Zukunft im Krankenhaus von Morgen" steht das europäische "IMPO-Forum" im Rahmen des Krankenhaustages. "IMPO" steht für Input, Management, Prozess und Outcome. So sollen die internen und externen Rahmenbedingungen, Strukturen und Prozesse im Hinblick auf den nachhaltigen Erfolg eines Krankenhauses (Output) erfasst, bewertet und gestaltet werden. Andrzej Rys, Direktor der Generaldirektion Gesundheit der Europäischen Kommission, wird in seinem Vortrag die technologischen Entwicklungen im Gesundheitsbereich darstellen.

Als zentrales Informations- und Diskussionsforum führt der Deutsche Krankenhaustag die verschiedenen im Krankenhaus tätigen Berufsgruppen zusammen und bietet die Möglichkeit, in gesundheitspolitischen und praxisorientierten Vorträgen über die spezifischen Herausforderungen der jeweiligen Bereiche zu diskutieren. Die Veranstalterin, die Gesellschaft Deutscher Krankenhaustag (GDK), erwartet an den vier Kongresstagen über 1.600 Besucher aus Klinik und Gesundheitspolitik.

Weitere Informationen finden Sie unter www.deutscher-krankenhaustag.de.

Quelle: Deutsche Krankenhausgesellschaft e.V. (DKG)


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