Donnerstag, 15. November 2018
Benutzername
Passwort
Registrieren
Passwort vergessen?

Home
e-journal
Der Aktuelle Fall
CME online
News
Gesundheitspolitik
Therapiealgorithmen
Videos
Veranstaltungen
Broschüren
Zentren
Kasuistiken
Studien


Suche
Archiv
Buchbestellung
Newsletter
Probe-Abo
Impressum


journalmed.de


Anzeige:
Fachinformation
 
Anzeige:
 
 

GESUNDHEITSPOLIK VON JOURNALMED.DE
02. August 2018

Mehr Freiheit wagen und Zulassungssperren aufheben

„Wer dem Ärztemangel wirksam begegnen will, kommt an einer dauerhaften Aufhebung von Zulassungsbeschränkungen nicht vorbei. Die Politik muss wieder mehr Freiheit wagen und jungen Ärztinnen und Ärzten bessere Chancen auf eine eigene Praxis ihrer Wahl geben. Insofern ist die geplante Aufhebung von Zulassungssperren in ländlichen Gebieten ein großer Schritt in die richtige Richtung“, begrüßt Dr. Frank Reuther, Bundesvorstandsmitglied des Marburger Bundes, entsprechende Bestimmungen im Entwurf für ein Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG).
Anzeige:
 
 
Die durch das Gesundheitsstrukturgesetz im Jahr 1992 eingeführte Bedarfsplanung mit Zulassungssperren für sogenannte "überversorgte" Gebiete habe nicht nur die Niederlassungsfreiheit eingeschränkt, sondern vielerorts gleich ganz aufgehoben. „Die rigide Bedarfsplanung ist einer der Gründe, warum für viele jüngere Ärztinnen und Ärzte die Tätigkeit in eigener Praxis an Attraktivität verloren hat. Der allseits beklagte Nachwuchsmangel unter den niedergelassenen Ärzten ist auch auf die fortgesetzte Einschränkung der Berufsfreiheit von Kassenärzten zurückzuführen“, erklärte Reuther.

Die jetzt angekündigten Maßnahmen zur Aufhebung von Zulassungsbeschränkungen im vertragsärztlichen Bereich könnten – dauerhaft angelegt – wieder mehr Interesse an der Niederlassung wecken und seien deshalb auch ein probates Mittel zur Bekämpfung des Ärztemangels. Den Ländern komme hier eine Schlüsselrolle zu. Korrespondierend mit der Schaffung zusätzlicher Arztsitze in den von den Ländern bestimmten Regionen sollen die Länder zukünftig ein Mitberatungs- und Antragsrecht in den Zulassungsausschüssen erhalten. „Wir brauchen keine Bedarfsplanung auf dem Reißbrett, sondern mehr Freiheit bei der Gestaltung der ambulanten Versorgung. Hier müssen alle Beteiligten an einem Strang ziehen“, forderte Reuther.
 
Quelle: Marburger Bund



Anzeige:
 
 
 
 
Themen
NET
CML
CUP
Nutzen Sie auch die Inhalte von journalmed.de, um sich zu Informieren.
Mediadaten
Fachgesellschaften
Hilfe
Copyright © 2014 rs media GmbH. All rights reserved.
Kontakt
Datenschutz
Betroffenenrechte
AGB
Fakten über Krebs