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Gesundheitspolitik von JOURNALMED.DE

30. Juli 2018 Blutspendedienst ruft daheimbleibende Urlauber zu Spenden auf

Mit den Sommerferien beginnt für die Blutspende die heiße Phase, denn viele Menschen haben Reisepläne geschmiedet und fahren in den verdienten Urlaub. „Zur Sommerzeit bleiben erfahrungsgemäß mehr Spenderliegen frei als zu anderen Zeiten im Jahr“, weiß Georg Götz, Geschäftsführer des Blutspendedienstes des BRK (BSD). Damit der Blutkonservenbestand im Lager des BSD nicht zurückgeht, appelliert er jetzt an daheimbleibende Urlauber, einen Teil ihrer freien Zeit für eine gute Tat aufzuwenden und Blut zu spenden.
„Der Tagesbedarf, den die bayerischen Kliniken dem BSD melden, liegt bei etwa 2.000 Blutkonserven – natürlich auch in der Ferienzeit. Dabei ist nicht zu vergessen, dass Blut nur eine begrenzte Haltbarkeit besitzt. Also müssen wir unser Blutkonservenlager immer wieder auffüllen, damit wir die Versorgung der Kliniken jederzeit gewährleisten können“, erklärt Georg Götz.

Natürlich sind auch Urlaubsrückkehrer jederzeit beim Spenden willkommen. Sie sollten sich allerdings zuvor informieren, ob es ihnen erlaubt ist. Denn wer sich für eine gewisse Zeit in Regionen aufhielt, die ein Infektionsrisiko wie Malaria oder West-Nil-Virus bergen, muss zunächst eine Spendepause einhalten. Der BSD hat auf seiner Website die Reiseziele zusammengestellt, die am häufigsten zu einer Sperre für die Blutspende führen. Grundsätzlich kann jeder gesunde Mensch ab dem 18. bis zum vollendeten 72. Lebensjahr Blut spenden.

Alle Termine und Informationen, auch zu allen Urlaubsregionen mit Sperrzeiten, sind stets aktuell unter der kostenlosen Hotline des Blutspendedienstes 0800 11 949 11 zwischen 7.30 Uhr und 18.00 Uhr oder unter www.blutspendedienst.com im Internet abrufbar.

Quelle: Blutspendedienst des BRK


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