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GESUNDHEITSPOLIK VON JOURNALMED.DE
24. Juli 2018

Die erste Medizininformatik-Professur ist besetzt

Mit Prof. Dr. Frank Kramer – dem künftigen Inhaber der Professur für IT-Infrastrukturen für die medizinische translationale Forschung der Universität Augsburg – ist die erste Professur für den Forschungsbereich Medical Information Sciences (Medizininformatik) der Universitätsmedizin Augsburg zum 1. Oktober 2018 besetzt. Mit "medizinisch translational" werden interdisziplinäre Forschungsaktivitäten bezeichnet, deren Ziel es ist, präklinische Forschung möglichst schnell und effizient in klinische Entwicklung und Anwendung umsetzen zu können. Als Inhaber dieser Professur wird Kramer – bisher Nachwuchsgruppenleiter am Institut für Medizinische Statistik an der Universitätsmedizin Göttingen – auch in der Lehre für den Bachelor-Studiengang Medizinische Informatik engagiert sein, der mit dem Wintersemester 2018/19 starten wird.
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Wechsel von der Universität Göttingen an die Universität Augsburg

Der Diplom-Informatiker Prof. Dr. Frank Kramer, Jahrgang 1982, hat an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg Informatik studiert und 2014 an der Georg-August-Universität Göttingen im Bereich der Biomedizinischen Informatik promoviert. Am Institut für Medizinische Statistik der Universitätsmedizin Göttingen leitet er seit 2016 die BMBF-geförderte Nachwuchsforschergruppe e:Med MultiPath zur Modellierung von biomedizinischem Wissen und klinischen Daten mithilfe von Netzwerken. An die Universität Augsburg ist er zum 1. Oktober 2018 auf die Professur für IT-Infrastrukturen für die translationale medizinische Forschung an der Fakultät für Informatik in Kooperation mit der Medizinischen Fakultät berufen worden. In dieser Eigenschaft wird Kramer sowohl im Forschungsschwerpunkt Medical Information Sciences der Augsburger Universitätsmedizin als auch im Bachelorstudiengang Medizinische Informatik mitwirken, den die Fakultät für Angewandte Informatik in enger Kooperation mit der Medizinischen Fakultät ab dem Wintersemester 2018/19 anbieten wird.

Forschung an der Schnittstelle zwischen Medizin und Informatik

Mit der Besetzung der Professur für IT-Infrastrukturen für die medizinische translationale Forschung ist ein wichtiger Schritt im Aufbau des Forschungsschwerpunktes Medical Information Sciences der Medizinischen Fakultät gelungen, der sich mit Fragestellungen an der Schnittstelle zwischen Medizin und Informatik befasst. „Professor Kramer passt mit seiner Forschungsexpertise ganz hervorragend zum Forschungsprofil der Augsburger Universitätsmedizin, das wir an der Universität entwickelt haben und das die vorhandenen Forschungsstärken der Universität konsequent weiterentwickelt“, betont Präsidentin Prof. Dr. Sabine Doering-Manteuffel. Auch der Dekan der Fakultät für Angewandte Informatik, Prof. Dr. Bernhard Bauer, ist zufrieden: „Ich freue mich sehr, dass wir mit Professor Kramer einen ausgezeichneten Medizininformatiker gewinnen konnten. Den IT-Infrastrukturen kommt insoweit eine strategische Bedeutung zu, als mit ihnen das Fundament für den Aufbau des Schwerpunktes Medical Information Sciences hinsichtlich Integration, Visualisierung und Analyse großer, heterogener Datenmengen in der klinischen Forschung gelegt wird.“

Universität Augsburg Teil der Medizininformatik-Initiative

Gemeinsam mit den beiden Münchner Universitäten und der Universität Tübingen bildet die Universität Augsburg ein Konsortium in der mit 150 Millionen Euro geförderten Medizininformatik-Initiative des BMBF. Zentrales Ziel ist es, klinische Daten für die Forschung nutzbar zu machen, und zwar durch die Einrichtung von standortübergreifenden Datenintegrationszentren und durch die Umsetzung von standortspezifischen Anwendungsfällen zu einzelnen Krankheitsbildern. „Durch seine Erfahrung in der Modellierung von biomedizinischem Wissen und in der Analyse von klinischen Daten an der Universitätsmedizin Göttingen wird uns Professor Kramer eine große Hilfe sein. Beim Aufbau der forschungsnahen IT-Infrastrukturen der Universitätsmedizin Augsburg sowie bei der Umsetzung unserer Ziele im Rahmen der Medizininformatik-Initiative kommt ihm eine entscheidende Rolle zu“, so Informatik-Dekan Bauer weiter.

Startschuss für den neuen Bachelor-Studiengang „Medizinische Informatik“

Sowohl im Bachelor-Studiengang Medizinische Informatik, der im Wintersemester 2018/19 erstmals startet, als auch im Humanmedizinstudium mit Starttermin Wintersemester 2019/20, wird Kramer die Medizininformatik vertreten. „Als anwendungsorientierter Medizininformatiker mit großer Expertise in der Zusammenarbeit mit klinischen Forschern passt Professor Kramer als Bindeglied zwischen Informatik und Medizin ausgezeichnet in das Forschungsprofil der Medizinischen Fakultät und den Schwerpunkt Medical Information Sciences der Universität Augsburg“, kommentiert Prof. Dr. Martina Kadmon, die seit Mai 2017 als Gründungsdekanin der neuen Medizinischen Fakultät der Universität Augsburg deren Aufbau verantwortet und vorantreibt.

Das Konzept des neuen Bachelor-Studiengangs Medizinische Informatik garantiert Studierenden eine anspruchsvolle interprofessionelle Ausbildung an der Schnittstelle zwischen Informatik und Medizin. In eigens auf sie zugeschnitten Kursen werden die Studierenden in Themen wie Anatomie, Physiologie und Biochemie geschult und in engem Austausch mit ihren Medizin-Kommilitoninnen und -Kommilitonen stehen. Nach Abschluss ihres Studiums warten auf die Absolventinnen und Absolventen hervorragende Berufsaussichten in vielen Bereichen der Medizin, der Informatik, aber auch in angrenzenden Disziplinen wie der Pharma-Branche.

Aufbau der Medizininformatik in Forschung und Lehre

Kramer selbst sieht seine neuen Aufgaben an der Fakultät für Angewandte Informatik und der Medizinischen Fakultät als Herausforderung und als große Chance: „Die Möglichkeit, von Anfang an den Aufbau der Forschungsinfrastruktur der Universitätsmedizin Augsburg aktiv mitzugestalten ist äußerst reiz- und nicht minder anspruchsvoll. Neben den Aufgaben in der Lehre ist mein Anspruch, den Aufbau der IT-Infrastrukturen so weit voranzutreiben, dass ein fruchtbarer Boden für den Schwerpunkt Medical Information Sciences und für die weiter zu besetzenden Professuren geschaffen wird. Insbesondere muss in kurzer Zeit eine Infrastruktur Gestalt annehmen, die den Forschern eine effektive und innovative Forschungsumgebung zur Verfügung stellt, in der die klinische Forschung wachsen und gedeihen kann. In Gesprächen mit meinen zukünftigen Kolleginnen und Kollegen – sowohl in der Informatik wie auch in der Medizin – habe ich großes Engagement und Begeisterung für die riesige Aufgabe vorgefunden, den Aufbau des Universitätsklinikums und der Medizinischen Fakultät im Allgemeinen und des Schwerpunktes Medical Information Sciences im Speziellen voranzutreiben. Ich hoffe meinen Teil zum Gelingen dieser Aufgaben beitragen zu können und freue mich auf meinen Start in Augsburg.“
 
Quelle: Universität Augsburg



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