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Gesundheitspolitik von JOURNALMED.DE

11. Juli 2018 Bund will verpflichtendes Implantate-Register aufbauen

Für eine bessere Qualität und Sicherheit von Implantaten soll ein staatliches Register aufgebaut werden. Ein erster Entwurf für ein entsprechendes Gesetz soll in der zweiten Jahreshälfte vorgelegt werden, wie das Bundesgesundheitsministerium auf eine Frage der FDP-Fraktion antwortete. Konkret könnte es beispielsweise um die Qualität von Brustimplantaten, Herzklappen und Herzschrittmachern gehen.
Das Register soll insbesondere zeigen, wie lange Implantate halten – anhand von Daten zu Implantationen und Folge-Operationen für Korrekturen, die Kliniken, Krankenkassen und Hersteller verpflichtend liefern sollen. Um schnell beginnen zu können, soll das Register mit wenigen Produkten starten und schrittweise erweitert werden. Führen soll es das Deutsche Institut für Medizinische Dokumentation und Information (Dimdi), das dem Bundesgesundheitsministerium untersteht.

Den Aufbau eines Implantate-Registers hatte bereits die vorige große Koalition vereinbart, dies wurde bis zur Bundestagswahl 2017 aber nicht mehr umgesetzt.

Quelle: dpa


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