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Gesundheitspolitik von JOURNALMED.DE

29. Juni 2018 Pflege: Bei Infektionen mit Keimen besonders auf Hygiene achten

Hat ein Pflegebedürftiger eine Infektion etwa durch eine offene Wunde, sollten Angehörige besonders aufmerksam sein. Die Deutsche Seniorenliga rät, bei der Pflege Zuhause ein paar zusätzliche Hygieneregeln zu beachten: Wo üblicherweise gründliches Waschen ausreicht, sollten Angehörige nun alles sorgfältig desinfizieren, damit sich resistente Keime im Haushalt nicht ausbreiten können.
Bei der Reinigung sollten sie Alltagsgegenstände nicht vergessen – wie Brille, Fernbedienung oder Hörgerät. Verwendete Putzlappen gehören anschließend direkt in die Wäsche. Zudem sollte man schmutzige Wäsche des Patienten separat sammeln und Unterwäsche, Laken und Bettbezüge bei mindestens 60 Grad waschen. Kommt ein ambulanter Pflegedienst ins Haus, sollte er von der Infektion wissen.

In der Regel werden Personen im Krankenhaus behandelt, wenn sie sich mit einem multiresistenten Keim infiziert haben. Meist bleiben sie dort, bis die Infektion weg ist. Auf Anraten des behandelnden Arztes können Patienten aber laut der Deutschen Seniorenliga auch früher nach Hause kommen. Wer ein intaktes Immunsystem hat, ist durch resistente Keime in der Regel nicht gefährdet. Immungeschwächte Personen, etwa Schwangere oder Säuglinge, sollten während der Infektion jedoch engen Körperkontakt meiden.

Quelle: dpa


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