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Gesundheitspolitik von JOURNALMED.DE

15. Juni 2018 Keine Überinterpretation der Vorgaben zur DSGVO durch die ärztliche Selbstverwaltung

Die Allianz Deutscher Ärzteverbände unterstützt die Stellungnahme des Spitzenverbandes Fachärzte Deutschlands (SpiFa) von Anfang dieser Woche zur Auslegung der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO). Durch datenschutzrechtliche Vorgaben darf kein Sand in das Getriebe der ärztlichen Kommunikation gestreut werden, wie wir zurzeit am Beispiel von Laborleistungen und der Auslegung der datenschutzrechtlichen Grundlagen durch die Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein sehen.
Insbesondere werden alle Bemühungen mithilfe der Digitalisierung medizinische Abläufe transparent zu machen und zu beschleunigen durch einen vorauseilenden Gehorsam der KV Nordrhein konterkariert.
 
„Wir fordern die Bundesregierung auf, dafür zu sorgen, dass Projekte zur Digitalisierung in der Medizin durch die DSGVO nicht erschwert oder sogar unmöglich gemacht werden", stellt Dr. Hans-Friedrich Spies, Sprecher der Allianz deutscher Ärzteverbände, fest. "Grundsätzlich bestehen keine Einwände gegenüber vernünftiger Auslegung von Datenschutzbestimmungen, Überinterpretationen der Vorgaben sind jedoch zu vermeiden. Sie erhöhen lediglich den bürokratischen Aufwand und verbessern weder die medizinische Versorgung noch die Transparenz", so Dr. Spies weiter.

Quelle: Berufsverband Deutscher Internisten e.V. (BDI)


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